Klimakonferenz in Aserbaidschan: Durchbruch bei Milliardenhilfen, aber Fragen bleiben

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Klimakonferenz in Aserbaidschan: Durchbruch bei Milliardenhilfen, aber Fragen bleiben
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Die Weltklimakonferenz in Aserbaidschan hat sich auf eine deutliche Erhöhung der Klimahilfen für Entwicklungsländer geeinigt. Bis 2035 sollen jährlich mindestens 1,3 Billionen US-Dollar fließen. UN-Generalsekretär António Guterres fordert jedoch, dass die Versprechen schnell in konkrete Gelder umgewandelt werden.

Die Weltklimakonferenz geht in die Verlängerung, zwischenzeitlich droht sie zu scheitern. Dann kommt doch noch ein Durchbruch im Streit um Milliardenhilfen - aber einige Fragen sind aufgeschoben.Die Weltklimakonferenz in Aserbaidschan hat sich darauf geeinigt, die Klimahilfen für ärmere Staaten deutlich aufzustocken. Insgesamt sollen bis 2035 jährlich mindestens 1,3 Billionen US-Dollar fliessen, davon 300 Milliarden vorrangig aus den Industriestaaten.

Vor dem Hintergrund des anstehenden Machtwechsels im Weissen Haus gibt es zudem Befürchtungen, dass sich die USA unter Donald Trump - wie schon während dessen erster Amtszeit - praktisch von jeglichen Klimaschutz-Ambitionen verabschieden könnten.

Ausserdem sollen weitere Geberländer ermuntert werden, sich zu beteiligen. Der Appell ist so weit gefasst, dass Klimaschützer kritisieren, niemand sei konkret für diesen Teil des Globalziels verantwortlich. Klima-Experte Jan Kowalzig von Oxfam wies darauf hin, dass mit der Erweiterung «die im Pariser Abkommen enthaltene klare Verpflichtung der Industrieländer zur Unterstützung aufgeweicht» werde. «Das werden diese Länder auszunutzen wissen.»

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