Eine neue Studie im Inselspital Bern zeigt, dass ein KI-Diagnosesystem in der Akutmedizin keine besseren Ergebnisse erzielt als die Diagnose durch einen Arzt. Die Studie, die in der Fachzeitschrift «The Lancet Digital Health» veröffentlicht wurde, ist die weltweit erste ihrer Art. Die Forscher fanden keine messbaren Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen Methoden.
Laut einer Berner Studie liefert ein KI-Diagnosesystem keine besseren Ergebnisse als herkömmliche Diagnosen durch einen Arzt.Das Wichtigste in KürzeDabei traten gleich viele Qualitätsprobleme auf wie bei herkömmlichen Diagnosen. liefert keine Garantie gegen Fehldiagnosen.getestetes KI-Diagnosesystem habe die hohen Erwartungen der Forschenden enttäuscht. Das teilte das Spital am Montag mit.
Nach Angaben des Inselspitals handelt es sich um die weltweit erste Studie zu einem KI-basierten Diagnosesystem in der Akutmedizin.Für die Studie untersuchte das Forschungsteam um Wolf Hautz vomDiese wurden mit unspezifischen Beschwerden wie Ohnmacht, Bauchschmerzen oder Fieber in Notfallstationen eingewiesen. Eingeschlossen wurden dasEine Studie hat untersucht, ob ein KI-System Fehldiagnosen minimieren kann.
Auch bezüglich schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen und dem Ressourcenverbrauch, gemessen in Schweizer«Es ist enttäuschend, die Ergebnisse einer negativen Studie zu lesen in einem Bereich, den wir seit 20 Jahren intensiv erforschen.» Das schrieben die zwei nicht an der Studie beteiligten britischen Forschenden Olga Kostopoulou und Bendan Delaney. Ihr Kommentar zur Studie erschien im gleichen Fachblatt.
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