Israel hat das UN-Palästinenserhilfswerk (UNRWA) aufgefordert, seine Aktivitäten in Jerusalem bis zum 30. Januar 2025 einzustellen und die Stadt zu verlassen. Die israelische Regierung wirft UNRWA vor, dass einige Mitarbeiter an Hamas-Terroraktivitäten beteiligt waren.
Israel hat das UN-Palästinenserhilfswerk ( UNRWA ) aufgefordert, seine Arbeit in Jerusalem bis zum 30. Januar 2025 einzustellen und die Stadt zu verlassen. Die israelische Regierung wirft UNRWA vor, dass einige seiner Mitarbeiter an Hamas -Terroraktivitäten beteiligt waren. Israel befürchtet, dass es für das Hilfswerk schwierig oder unmöglich sein wird, die palästinensische Zivilbevölkerung im Gazastreifen oder im Westjordanland zu unterstützen, wenn es seine Präsenz in Jerusalem aufgeben muss.
Israel plant, die humanitäre Hilfe für den Gazastreifen über andere Organisationen zu gewährleisten. Der israelische UN-Botschafter, Danny Danon, hatte erklärt, dass Israel mit UN-Beamten Gespräche führe, um Alternativen mit anderen Nichtregierungsorganisationen zu finden, insbesondere mit dem UN-Entwicklungsprogramm (UNDP). Bisher gibt es jedoch keine Einigung. Israel kritisiert die Vereinten Nationen dafür, dass sie die Angelegenheit verzögern.UNRWA-Chef Philippe Lazzarini äußerte sich mit scharfer Kritik gegenüber Israel. Er bezeichnete das Verbot als Teil umfassender Bemühungen, die palästinensische Geschichte und Identität auszulöschen. UNRWA kümmert sich seit Jahrzehnten um palästinensische Flüchtlinge und betreibt Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen. Mehr als 30.000 Menschen arbeiten für die Organisation, etwa 13.000 allein im Gazastreifen. Dort war UNRWA für die humanitäre Versorgung von mehr als zwei Millionen Zivilisten, die unter den Folgen des Gaza-Krieges leiden, unerlässlich. UNRWA ist auch im arabischen Ostteil Jerusalems aktiv, den Israel 1967 während des Sechs-Tage-Krieges eroberte und später annektierte
Israel UNRWA Jerusalem Hamas Humanitäre Hilfe
Switzerland Neuesten Nachrichten, Switzerland Schlagzeilen
Similar News:Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
UNRWA: Zürichs Spende an umstrittenes PalästinenserhilfswerkDas Geld aus Zürich wurde im Gazastreifen bereits ausgegeben. Die hiesige Politik beschäftigt die Spende weiter.
Weiterlesen »
Das Leid in Gaza - 15 Monate Krieg, unaufhaltsame Zerstörung und die drohende Wende der UNRWADie Situation im Gazastreifen nach 15 Monaten Krieg ist prekär. Der Schaden ist gewaltig, 1,9 Millionen Menschen geflüchtet, 46'000 Tote laut der Hamas-kontrollierten Gesundheitsbehörde. Die UNRWA, die 80 Prozent der humanitären Hilfe in Gaza leistet, droht zurückzuziehen, da das israelische Parlament den Kontakt zum Hilfswerk verboten hat. Drei humanitäre Helfer berichten von der katastrophalen Lage und den Auswirkungen auf die Bevölkerung, insbesondere auf Kinder.
Weiterlesen »
Die Schweiz und die UNRWA: Timeline einer steinigen BeziehungDie Schweiz erwägt, ihre Finanzierung der UNRWA einzustellen – das jüngste Kapitel in der turbulenten Geschichte des Landes mit dem Hilfswerk.
Weiterlesen »
Januar 2023: Astrologisches Horoskop von Madame EtoileAstrologin Monica Kissling alias Madame Etoile gibt im Video Einblicke in den Januar 2023 und verrät, welche Herausforderungen und Chancen auf dich zukommen.
Weiterlesen »
Sony verschiebt den PS Plus Games-Zeitplan für Januar 2025Sony plant die Vorstellung der PS Plus Games für Januar 2025 später als üblich. Der Grund dafür ist der bevorstehende Jahreswechsel. Viele Nutzer befürchten, dass sie Spiele kurzfristig kaufen könnten, die dann wenige Wochen später kostenlos im PS Plus-Angebot verfügbar sind. Die Spiele werden voraussichtlich am 8. Januar enthüllt.
Weiterlesen »
USA könnten schon Mitte Januar neue Schuldenobergrenze erreichenDie USA könnten schon Mitte Januar die neue Schuldenobergrenze erreichen.
Weiterlesen »