Hunderte Arbeitsplätze für junge Wissenschafterinnen und Wissenschafter werden verloren gehen

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Hunderte Arbeitsplätze für junge Wissenschafterinnen und Wissenschafter werden verloren gehen
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In seinem letzten Interview als Präsident des Schweizer Forschungsrats sagt Matthias Egger, was er von den Sparplänen des Bundesrats hält. Er verrät, wie viel die letzten Schweizer Nobelpreise kosteten – und was er von Klimaklebern in der Wissenschaft hält.Rund eine Milliarde Franken verteilt der Schweizerische Nationalfonds (SNF) jedes Jahr an Forscherinnen und Forscher der Schweizer Hochschulen. Verantwortlich dafür ist der Forschungsrat, an dessen Spitze seit acht Jahren Matthias Egger steht. Doch nun, auf Ende Jahr, tritt er als Präsident zurück. Damit verabschiedet sich eine prägende Figur von der Forschungspolitik: Egger, studierter Mediziner und Epidemiologe, war in der ersten Phase der Covid-Pandemie Präsident der wissenschaftlichen Taskforce, die den Bundesrat beriet.

In seinem letzten Interview als Präsident des Schweizer Forschung srats sagt Matthias Egger, was er von den Sparplänen des Bundesrat s hält. Er verrät, wie viel die letzten Schweizer Nobelpreise kosteten – und was er von Klimaklebern in der Wissenschaft hält.Rund eine 1 Milliarde Franken verteilt der Schweizerische Nationalfonds jedes Jahr an Forscherinnen und Forscher der Schweizer Hochschulen.

Selbstverständlich. Forschung heisst, etwas auszuprobieren, abzuklären: funktioniert das, oder funktioniert es nicht? Selbst wenn etwas misslingt, gewinnen wir Erkenntnisse. Auch das Scheitern bringt uns voran. Beim Projekt über Palästina hat der SNF den betreffenden Doktoranden mit einem kleinen Mobilitätsstipendium unterstützt, um sich in Südafrika mit anderen Forschenden zu treffen. Erst später hat der Mann in seiner Arbeit Grenzen zwischen objektiver Forschung und politischem Aktivismus überschritten. Die Uni Basel hat deshalb verlangt, dass die Dissertation überarbeitet werden muss.

Wir haben bereits jetzt einen harten Wettbewerb. Nur jedes dritte Gesuch ist erfolgreich: Wir müssen jetzt schon zahlreiche, vielversprechende Projekte ablehnen, weil uns das Geld fehlt. Ich bin für die Forschung zuständig und nicht Verteidigungsminister. Die Schweiz ist eine Wissensgesellschaft ohne Rohstoffe. Wir sind innovativ und gerade in hoch spezialisierten Bereichen weltweit konkurrenzfähig. Das ist die DNA der Schweiz und eine der Grundlagen unseres Wohlstands. Das müssen wir bewahren. Bei Forschung und Innovation zu sparen, halte ich für unklug.

Wir waren froh über diese Überbrückungsmassnahmen. Aber man kann die Champions League nicht im Inland simulieren. Ohne FC Barcelona ist es nicht das Gleiche. Es braucht den Wettbewerb mit den Besten aus ganz Europa, um zu wissen, wo wir stehen, wie wir uns verbessern können – und den gibt es nur mit Horizon.

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