Der Schweizer Mundartmusiker Gölä feiert sein 25-Jahre-Bühnenjubiläum.
Seit über einem Vierteljahrhundert prägt der «einfache Büezer» aus Oppligen BE die Schweizer Mundartmusik wie nur wenige. Im Tagesgespräch erzählt Göla, wie seine Lieder entstehen, was ihn nach Amerika verschlagen hat und ob er in seiner Jugend noch «blöder» hätte tun sollen.Gölä: Da ich keine Noten kenne, schreibe ich meine Lieder nicht, sondern nehme sie auf.
Denken ist der Tod des Gefühls. Das mache ich bewusst so. Ich will nicht, dass sie sich vorher zu viele Gedanken machen. Meine Jungs sind so gute Musiker, da besteht die Gefahr, dass sie zu viel denken. Denken ist der Tod des Gefühls. Zu viel Denken macht vieles kaputt. Also spiele ich die Aufnahme ab, gebe die Richtung vor und wir nehmen den Song auf. Ich sage immer, für einen guten Song braucht man ein bis zwei Stunden, alles andere ist Kunst.
Aus den Briefen, die Sie in jungen Jahren aus den USA an Ihre Eltern geschrieben haben, geht hervor, dass Sie eine konfliktreiche Beziehung hatten. War Ihre Zeit in den USA eine Flucht vor dem Leben hier? Sobald man ein Problem sieht, haben die meisten Menschen einen Fluchtreflex. Bei mir war das nicht anders. Als ich jung war, sogar als kleiner Junge, bin ich mehrmals von zu Hause weggelaufen. Es hat lange gedauert, bis ich begriffen habe, dass sich die Probleme nicht von selbst lösen, nur weil ich weglaufe. Ich bin viel gereist und habe gemerkt, dass ich zwar von zu Hause weg bin, dass ich aber die Probleme mitnehme.Ich hatte so viel Wut in mir und die musste raus.
Man muss sein Herz in die Hand nehmen und loslaufen. Ich glaube, dass viele Menschen auf das Glück warten, anstatt etwas dafür zu tun. Glück kommt nicht von allein. Man kann nicht zu Hause auf dem Sofa sitzen und darauf warten, dass eine Fee vorbeikommt und einem das beste Leben schenkt. Man muss sein Herz in die Hand nehmen und loslaufen, aus dem Leben, das einem anödet.
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