Der Artikel kritisiert den gegenwärtigen Trend in der Reiseindustrie, bei dem Reisende immer mehr Aufgaben selbst erledigen müssen, von der Buchung bis zur Ankunft. Die Automatisierbarkeit und der Wunsch nach effizienz gehen zu Lasten der Gastfreundschaft und des Erholungscharakters des Urlaubs.
Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie Stundenlanges Scrollen durch Buchungsportale, Self-Check-in am Flughafen und Hotels ohne Réception: Immer mehr soll man selbst erledigen. Ein Plädoyer für mehr Gastlichkeit.Wozu soll man eigentlich noch in die Ferien fahren? Etwa bloss aus einer alten Gewohnheit heraus? Dafür ist eine Reise zu aufwendig, auch zu teuer.
Erst recht, wenn sie obendrein ihren Zweck – sich einmal gründlich zu erholen – krachend verfehlt. Und das könnte, ja wird absehbar immer häufiger so kommen: Ferien sind zunehmend die Fortsetzung des Alltags. Es ist längst angebracht, sich einmal ein paar grundsätzliche Fragen zu stellen zum vermeintlich so selbstverständlichen Verreisen. Das Timing könnte nicht besser sein, jetzt, da viele Menschen die freien Tage bis zum Dreikönigstag nutzen, um die nächsten Ferien zu planen und tatsächlich auch schon zu buchen, insbesondere die grosse Reise im kommenden Sommer. Vor allem jene, die sich nach den Schulferien richten oder jetzt schon mit Soll man also auch 2025 wie gehabt los, an irgendeinen Strand, in irgendeine Stadt, auf irgendeine Rundreise? Im Prinzip ist das ja eine wunderbare Sache: für zwei oder drei Wochen dem Alltag zu entfliehen, einmal etwas anderes zu sehen. Sich währenddessen entspannen, es sich gut gehen lassen. Ferien, das waren immer die Wochen im Jahr, in denen man endlich einmal nicht verantwortlich war für alles und jedes. Sondern in denen sich ausnahmsweise andere um einen gekümmert haben. Zunehmend jedoch verkümmert das Kümmern. Mit der Konsequenz, dass der Feriengast mehr und mehr auf sich selbst gestellt ist, schon vor und erst recht während jeder Reise. Der entpersonalisierte Tourismus grassiert längst wie eine hochansteckende Wintergripp
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