Die Europäische Zentralbank (EZB) senkt die Leitzinsen erneut um 25 Basispunkte. Dies soll die schwache Wirtschaft im Euroraum unterstützen, aber Sparer müssen mit niedrigeren Zinsen rechnen. Die EZB warnt vor den Risiken, die sich aus Handelskonflikten mit den USA ergeben könnten.
Das vorrangige Ziel der Europäischen Zentralbank ist die Gewährleistung der Preisstabilität im Eurosystem. Sie verwaltet die einheitliche Währung der EU, den Euro, die Ausgabe der Banknoten gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben.Volkswirte erwarten, dass die Notenbank den Einlagenzins bis zum Sommer auf 2,0 Prozent senken wird.
Die EZB senkt nicht nur den Einlagenzins, sondern auch den Zins, zu dem sich Geschäftsbanken frisches Geld bei der EZB besorgen können: von 3,15 auf 2,9 Prozent. Niedrigere Leitzinsen stützen die Wirtschaft. Kredite etwa für Hausbauer und Unternehmen werden tendenziell erschwinglicher. Inflation sollte im Jahresverlauf wieder sinken Ein Risiko für Konjunktur und Inflation ist Trumps Drohung, hohe Zölle auf die Importe aus Europa einzuführen. Die EU könnte mit Gegenmassnahmen reagieren. Besonders betroffen von einem Handelskonflikt wäre wohl die Exportnation Deutschland.
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