Medienberichten zufolge wird der ehemalige CEO der Credit Suisse, Ulrich Körner, die UBS in den kommenden Wochen verlassen.
Körner war Anfang August 2022 als CEO an der CS-Spitze auf Thomas Gottstein gefolgt. Auch nach der Übernahme behielt er den Posten und wurde Mitglied der UBS -Konzernleitung. Er habe gehofft, das Unternehmen schon früher verlassen zu können, sei aber dazu überredet worden, bis nach dem rechtlichen Zusammenschluss zu bleiben, schreibt die «FT» weiter.
Die UBS will etwa aus verlustreichen und/oder zu risikoreichen Geschäftsfeldern aussteigen. Insbesondere das Handelsgeschäft der früheren CS soll massiv verkleinert werden.vollzogen ist, wolle die UBS ihr Programm zum Stellenabbau beschleunigen, heisst es. Bis zum Ende der Integration plane die Bankengruppe mit einem Personalbestand von insgesamt 85'000 Mitarbeitern.
Ende Dezember 2023 lag die Zahl der Vollzeitstellen des kombinierten Konzerns aus UBS und CS bei rund 113'000 Personen, davon rund 30 Prozent in der Schweiz. Ende 2022 – vor der Übernahme – waren es insgesamt etwa 120'000. Gemäss dem «FT»-Bericht lehnten es sowohl die UBS als auch Körner selbst ab, Stellung zu nehmen. Eine Anfrage der Nachrichtenagentur AWP an die UBS blieb bisher unbeantwortet.
Switzerland Neuesten Nachrichten, Switzerland Schlagzeilen
Similar News:Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
Marcuard Heritage: Ex-Credit-Suisse-Banker wird CEO in SingapurDie Schweizer Marcuard Heritage Group hat einen neuen CEO für ihre Niederlassung in Singapur engagiert. Er hatte zuvor verschiedene Führungsfunktionen bei der Credit Suisse.
Weiterlesen »
War die Credit Suisse Schweiz wirklich so gut?Geschichten prägen die Wahrnehmung der Realität. Und eine der meistgehörten Geschichten geht so: Ein unfähiger Verwaltungsrat und eine tollkühne Geschäftsleitung haben mit waghalsigen Geschäften im Ausland die Credit Suisse in den Abgrund gestürzt – und mit ihr auch deren kerngesunde Schweizer Einheit.
Weiterlesen »
Schweiz plant Reform der Bankengesetze nach dem Beinahe-Kollaps der Credit SuisseEin Jahr nach dem Beinahe-Kollaps der Credit Suisse forciert die Schweiz eine Reform der Bankengesetze — und gibt den Aufsehern, die sie durchsetzen sollen, mehr Befugnisse. Die Regierung in Bern wird in den nächsten Tagen lang erwartete Gesetzesvorschläge vorlegen, die wohl alle wichtigen Säulen der Bankenaufsicht betreffen — von Kapital- und Liquiditätsvorschriften bis hin zur Unternehmensführung. Als einzige verbliebene globale Bank, die inzwischen mehr als doppelt so gross ist wie die Schweizer Volkswirtschaft, steht die UBS nun unter verschärfter Beobachtung. Ein zentraler Punkt ist die Stärkung der Bankenaufsicht Finma, die nicht verhindern konnte, dass jahrelanges Missmanagement bei der Credit Suisse den Ruf der Eidgenossen in Sachen Finanzstabilität gefährdete. Frischen Schwung soll der Finma auch der neue Präsident Stefan Walter bringen, der diese Woche sein Amt angetreten hat.
Weiterlesen »
– Credit Suisse oder der Zusammenbruch eines FinanzriesenFür die Journalistin Mathilde Farine, die ein Standardwerk über den Untergang von CS verfasst hat, liegt eine der Hauptursachen für dieses Wirtschaftsdrama darin, dass die Banker, getrieben von Gier, viel zu viele Risiken eingegangen sind und Fehler angehäuft haben.
Weiterlesen »
UBS drohen nach Credit-Suisse-Übernahme strengere KapitalvorgabenIn der Chefetage der UBS sind die Nerven angespannt. Denn der Bundesrat will in diesem Monat seine Vorschläge zur Überarbeitung der Grossbankenregulierung vorstellen.
Weiterlesen »
Die Credit-Suisse-Krise und die Debatte um Too-big-to-failDie Credit-Suisse-Krise vor Jahresfrist hat die Debatte um die Too-big-to-fail-Thematik neu entfacht. Klarheit über nötige Nachbesserungen soll der baldige Bericht des Bundesrats zur Aufarbeitung der Ereignisse und eine Evaluation des Too-big-to-fail-Regimes schaffen.
Weiterlesen »