Die Schere zwischen reichen und ärmeren Kantonen öffnet sich weiter. So steigen die Zahlungen im Finanzausgleich auf ein Rekordhoch. Nun fordert die Linke, dass Zug, Basel und Co. dem Bund finanziell zur Hilfe eilen.
Die Schere zwischen reichen und ärmeren Kantonen öffnet sich weiter. So steigen die Zahlungen im Finanzausgleich auf ein Rekordhoch. Nun fordert die Linke, dass Zug, Basel und Co. dem Bund finanziell zur Hilfe eilen.Es ist eine Milliardenmaschine. Im Rahmen des Finanzausgleichs fliesst viel Geld von reicheren zu ärmeren Kantonen. Nun hat die Eidgenössische Finanzverwaltung die Ausgleichszahlungen der Kantone für das nächste Jahr ermittelt.
Gestiegen ist die Zahl der Geberkantone – und zwar von 7 auf 8. Schaffhausen muss neu auch in den Finanzausgleich einbezahlen. Weitere Nettozahler sind Basel-Stadt, Genf, Nidwalden, Obwalden, Schwyz, Zug und Zürich. Der grösste Nehmerkanton bleibt Bern. Er erhält nächstes Jahr 1,4 Milliarden Franken. Pro Kopf sind die Mehreinnahmen im Wallis mit 2469 Franken am höchsten.
Ob die Forderung politisch mehrheitsfähig ist, bleibt fraglich. Widerstand dürfte dabei nicht nur von bürgerlicher Seite kommen, sondern auch von den Geberkantonen.
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