Die ETH überprüft Studierende aus China – was sagen diese dazu?

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Die ETH überprüft Studierende aus China – was sagen diese dazu?
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Die ETH Zürich hat bekanntgegeben, dass sie bei einigen ausländischen Studierenden Sicherheitskontrollen durchführt – und damit Angst und Ärger ausgelöst.

Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich will routinemässig Sicherheitskontrollen durchführen, wenn sich ausländische Studierende aus bestimmten Ländern bewerben. Besonders bei chinesischen Akademiker:innen führt das zu Angst und Ärger. Wie einschneidend sind die Bestimmungen?Mit einem akademischen Hintergrund im Journalismus begann Ying ihre Karriere als investigative Reporterin und freie Mitarbeiterin in Peking, bevor sie 2015 zu swissinfo.ch kam.

Betroffen sind Studierende, Fakultätsmitglieder oder Gastdozent:innen, die beim Aufenthalt an der ETH Zugang zu solchen Schlüsseltechnologien erhalten könnten.: Unterliegt das Studienfach einer verstärkten Aufsicht oder fällt es unter die Exportkontrollbestimmungen für Dual-Use-Güter? Das Thema Sicherheit in der Forschung wird für Universitäten weltweit immer wichtiger. Doch die ETH Zürich scheint bei der Überprüfung ausländischer Studierender weiterzugehen als andere Institutionen. Sie prüft alle Bewerbungen auf ein Doktorat, ein Masterstudium, eine offene Stelle oder eine Hospitanz.

Wang Li*, ein chinesischer Doktorand, der derzeit an der ETH studiert, erzählt, dass ihm ein Professor nach seiner Immatrikulation im Herbst 2023 versehentlich mitteilte, seine Bewerbung sei im Auswahlverfahren stecken geblieben. Der Grund: Das Projekt, für das Li sich beworben hatte, falle in den Bereich der künstlichen Intelligenz .

Zwischen 2010 und 2023 stieg sie von 271 auf 1362 an der ETH Zürich, und von 139 auf 598 an der Schwesterhochschule EPFL in Lausanne., wenn diese Verbindungen zu einer Einrichtung in China hatten, die an der so genannten Strategie der militärisch-zivilen Fusion des Landes beteiligt sind. Im Gegensatz zu den US-Universitäten, die ihr System auch mit hohen Gebühren für internationale Studierende finanzieren, werden die Schweizer Universitäten hauptsächlich vom Staat getragen.

Der in Washington ansässiger Forsche hat seinen Schwerpunkt auf chinesische politische Ökonomie und internationale Entwicklung gesetzt. Gegenüber SWI sagt Gross: «Es gibt keine harten Ausschlusskriterien oder Automatismen; jede Bewerbung wird individuell geprüft. Wenn eine Person mit der Staatsangehörigkeit eines sanktionierten Landes ihren Lebensmittelpunkt in einem anderen Land hat, wird dies berücksichtigt.»

Diese Listen sollten der Hochschule lediglich helfen, Gesuche zu identifizieren, die einer weiteren Prüfung bedürften. «Diese Liste ist kein Kriterium für die Ablehnung einer Bewerbung. Niemand wird aufgrund seiner Nationalität ausgeschlossen.» «Ich hoffe, dass ich das Auslandstudium nutzen kann, um China zu verlassen, im Ausland Wurzeln zu schlagen und mich breiter zu entwickeln.»

Es steht jeder Hochschule frei, die Zulassung auf ihre Weise zu regeln. Und die ETH Zürich ist bei weitem nicht die einzige Hochschule in Europa, die Sicherheitsüberprüfungen eingeführt hat. Das britische Aussenministerium gab zwar keine Aufschlüsselung nach Nationalität bekannt. Aber Daten von führenden Universitäten wie Oxford, Cambridge und dem Imperial College London deuten darauf hin, dass chinesische Akademiker:innen zumindest an diesen Einrichtungen die Mehrheit der Abgelehnten ausmachen.

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