Die Brasserie Lorraine, eine bernise Kulturbeiz, stand vor dem Aus aus finanziellen Gründen. Dank der Unterstützung der Community konnte das Spendenziel von 70'000 Franken erreicht werden, um die offene Rechnungen und die im Januar anfallenden Fixkosten zu decken. Das Team plant nun eine zweite Crowdfunding-Runde, um weitere 30'000 Franken zu sammeln und die Januarlöhne bezahlen zu können. Neben dem Sammeln von Geld arbeitet das Brass-Team an einem nachhaltigen Konzept für die Betriebswirtschaft, um die Beiz in Zukunft sichern zu können.
Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie Die Brasserie Lorraine , eine bernise Kulturbeiz , stand vor dem Aus aus finanziellen Gründen. Das Kollektiv, das den Betrieb basisdemokratisch führt, startete ein Crowdfunding , um 70'000 Franken zu sammeln und im Februar neu starten zu können. Als Gründe für die finanziellen Probleme nannte die Brasserie die Folgen der Corona-Pandemie und die Teuerung.
Als «Beiz für Menschen mit geringem Einkommen» spürte man diese besonders, da sich die Gäste das Angebot nicht mehr leisten könnten. Dank der Unterstützung der Community konnte das Spendenziel erreicht werden. Die Brasserie verkündete auf ihrer Website: «Dank euch haben wir innert kürzester Zeit 70’000 Franken gesammelt und somit das akute Weiterbestehen der Brass gesichert.» Mit dem Geld können die offenen Rechnungen und die im Januar anfallenden Fixkosten gedeckt werden. Das Team der Brasserie ist überwältigt von der Solidaritätswelle und plant nun eine zweite Crowdfunding-Runde. Das neue Ziel: 100’000 Franken. Mit diesen zusätzlichen 30’000 Franken könnten die Januarlöhne bezahlt werden. Neben dem Sammeln von Geld arbeitet das Brass-Team an einem nachhaltigen Konzept für die Betriebswirtschaft. Es wird mit Hochdruck daran gearbeitet, das Angebot der Küche anzupassen und zu prüfen, wie viele Angestellte wirklich nötig seien. Die Brass soll aber weiterhin ein offener Ort bleiben, wo für Gäste kein Konsumzwang bestehe und auch jemand mit wenig Geld ein bezahlbares Menü auf der Karte finde. Die Kulturbeiz wird weiterhin als Kollektiv betrieben, jedoch soll die Struktur angepasst werden, um effizienter handeln zu können. Ob die Brass sich mit dem Geld und der Umstrukturierung die Zukunft sichern kann, ist schwierig abzuschätzen. Wie Oli Steiner vom Medienteam der Brasserie sagt: «Schlussendlich steht und fällt unser Überleben damit, ob uns die Gäste besuchen oder nicht.» Weil das Crowdfunding so erfolgreich war, öffnet die Brass früher als geplant wieder ihre Türen. Offen ist die Beiz bereits ab dieser Woche – jeweils donnerstags bis samstags.
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