Er verbreitete Angst im Quartier und versetzte ein junges Paar in Schrecken: Erst waren die Pneu zerstochen, dann musste ein Spezialroboter ein mysteriöses Paket entschärfen, schliesslich brannte das Auto. Tatverdächtig ist ein Deutscher, er wurde bereits im April verhaftet.
Bild: Raoul Waeber
Der Terror ist vorbei, die Bewohner des Erler Wohnquartiers können aufatmen. Allen voran die junge Frau, der die Anschläge wohl gegolten haben. Die Staatsanwaltschaft Thurgau teilt mit, dass sie in den nächsten Tagen beim Bezirksgericht Weinfelden Anklage gegen einen 68-jährigen Deutschen erheben wird. Sie wirft ihm versuchte und vollendete Brandstiftung vor.
Weiter heisst es in der Mitteilung, die Staatsanwaltschaft Bischofszell habe ihre Untersuchungen abgeschlossen. Sie beantragt eine Freiheitsstrafe von 30 Monaten und einen Landesverweis von 7 Jahren. Der Verdächtige sei bereits im April nach intensiven Ermittlungen von der Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft verhaftet worden. Er sitzt seitdem in Untersuchungshaft.Es war mitten in der Nacht im Dezember letzten Jahres.
Unter demselben Auto lag bereits Mitte Oktober, also zwei Monate davor, ein mysteriöses Paket. Als die Autobesitzerin und ihr Freund versuchten, es zu öffnen, stiessen sie auf Drähte und Kabel. Das war ihnen nicht mehr geheuer. Sie riefen sie die Polizei.Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich setzten einen Entschärfungsroboter ein, um das Paket kontrolliert zu sprengen. Schon damals hatte der Verdächtige wohl versucht, das Auto anzuzünden.
Die Kantonspolizei verschärfte daraufhin ihre Kontrollen im Quartier. Ein Zusammenhang zwischen den Taten war offensichtlich. Das junge Paar konnte sich keinen Reim auf die Anschläge machen, die wohl der Frau galten. Denn es hatte mit zerstochenen Pneus an ihrem Auto angefangen.Immer am Morgen, wenn sie zur Arbeit fahren wollte, war einer der Pneus platt, manchmal sogar mehrere. Insgesamt 15 oder 16 zerstochene Pneus sollen es gewesen sein.
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