Nach einem kurzen Rückgang im Dezember aufgrund niedrigerer Temperaturen, prognostiziert die Schweizer Landwirtschaft eine Rückkehr der Blauzungenkrankheit im Frühjahr. Die Bekämpfung der Gnitzen und die Impfung gegen das Virus sind aktuell die effektivsten Maßnahmen zum Schutz der Tiere. Neben der Blauzungenkrankheit belasten weitere Tierkrankheiten wie ASP, Vogelgrippe, BVD und Q-Fieber die Schweizer Landwirtschaft und die Menschen in deren Umfeld.
Auch im nächsten Jahr wird die Blauzungenkrankheit wüten. Die Bekämpfung der Gnitzen und die Imfpung gegen das Virus sind aktuell die beste Variante zum Schutz der Tiere. Es ist ein kurzes Aufatmen. Nachdem die Fallzahlen der Blauzungenkrankheit seit Ende August rasant angestiegen waren, brachten die tieferen Temperaturen der vergangenen Wochen Ruhe in das Seuchengeschehen.
Bevor es richtig Winter wird, werden die Kühe geschoren und die Klauen geschnitten, der Lehrling muss jedoch zuschauen. Das präventive und regelmässige Klauenschneiden zahlt sich aus.Klauen-Koryphäe Karl Bürgi fesselt mit seiner Praxiserfahrung und wissenschaftlichem Bezug noch immer. Kühe, die nicht genügend liegen, haben unweigerliche Klauenprobleme. Hohe Temperaturen verschärfen die Situation.
Die bäuerliche Kälbermast ist in den letzten Jahren schweizweit stark unter Druck geraten. Heute fehlen Plätze für die Mast. Gefordert sind nun auch die Milchproduzenten.
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