Bioversys plant Börsengang und hofft auf 80 Millionen Franken

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Bioversys plant Börsengang und hofft auf 80 Millionen Franken
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Das Basler Biotech-Unternehmen Bioversys plant einen Börsengang im ersten Quartal 2024 und erhofft sich Einnahmen von bis zu 80 Millionen Franken. Die Mittel sollen primär in die Finanzierung einer Phase-III-Studie für den wichtigsten Kandidaten BV100 fließen, der zur Behandlung von Krankenhausinfektionen eingesetzt werden soll. Die Einnahmen sollen zudem die laufende Entwicklung von Alpibectir, einem Antibiotikum zur Behandlung von Tuberkulose, unterstützen.

Die Schweizer Börse könnte im Laufe des ersten Quartals um ein Biotech unternehmen reicher werden. Das Basler Unternehmen Bioversys plant den Gang aufs Parkett, wie aus einer Medienmitteilung vom Dienstag hervorgeht. Dabei erhofft sich das Unternehmen Einnahmen von bis zu 80 Millionen Franken. Die Erlöse sollen in erster Linie dazu verwendet werden, für den wichtigsten Kandidaten, BV100 , eine Phase-III-Studie zu finanzieren.

Ziel sei es, im Falle eines positiven Ergebnisses, Ende 2027 Zulassungsanträge bei den wichtigsten Gesundheitsbehörden einzureichen. Das Basler Unternehmen ist fokussiert auf die Behandlung lebensbedrohlicher Infektionskrankheiten. Dabei konzentriert es sich auf Antibiotika. BV100 wird den Angaben zufolge zur Behandlung von Krankenhausinfektionen mit Carbapenem-resistentem Acinetobacter baumannii (CRAB) eingesetzt. Alpibectir wiederum entwickeln die Basler in Partnerschaft mit GSK zur Behandlung von Tuberkulose (TB). Neben der zulassungsrelevanten Studie sollen die Einnahmen aus dem IPO zudem die Betriebskosten und den Investitionsbedarf des Unternehmens von 2025 bis 2028 finanzieren. Über BV100 hinaus würden die Erlöse voraussichtlich auch die laufende Phase-II-Entwicklung von Alpibectir unterstützen. Wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht, unterstützen die beiden bereits existierenden Aktionäre AMR Action Fund und GSK den geplanten Börsengang. Beide hätten die Absicht geäussert, im Anschluss an ihre früheren Kapitalbeteiligungen weitere Investitionen in den Börsengang zu tätigen. Geplant sei, das Angebot als öffentliches Angebot in der Schweiz und in Form von Privatplatzierungen in einer Reihe von Jurisdiktionen, einschliesslich der Vereinigten Staaten, an bestimmte qualifizierte institutionelle Käufer durchzuführen.

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