Wie geht der Vatikan mit der Krankheit des Papstes um?
Seit zwölf Tagen liegt Papst Franziskus mit einer Lungenentzündung im Spital. Während Gläubige weltweit für seine Genesung beten, wird zugleich über mögliche Nachfolger spekuliert. Unsere Religionsexpertin Judith Wipfler erklärt, wie die Welt das bange Warten erlebt.Personen-Box aufklappen Personen-Box zuklappen Judith Wipfler ist SRF-Religionsexpertin. 2021 hat die Universität Bern der reformierten Theologin einen Ehrendoktortitel verliehen.
Judith Wipfler: Das geschieht durch gemeinsames Beten, sei es vor Ort oder auch in den Kirchen auf der ganzen Welt. Im Vatikan landen körbeweise Briefe. Vor der Gemelli-Klinik stehen Kerzen, liegen Blumen. Besonders ans Herz gehen wohl die Kinderzeichnungen, für die sich der bettlägerige Papst sogar schon bedankt hat.
Niemand weiss, wann die Stunde kommt. Dieses Gefühl kennen fast alle, die einen hochbetagten, schwerkranken Angehörigen begleitet haben. Diese Zeit muss durchlebt werden. Das sagen alle, die mit solchen Menschen zu tun haben: sei es aus der Medizin, der Psychotherapie oder aus der kirchlichen Seelsorge. Diese Phase kann auch zum Revue passieren oder Danke sagen genutzt werden. Diese bange Zeit ist etwas Urmenschliches.
Zunächst ist das Amt des Papstes ein Amt auf Lebzeiten. Früher wurden die Menschen aber nicht so alt wie wir heutzutage. Zudem ist die medizinische Versorgung eines Papstes Spitzenklasse. Das befördert die Hochaltrigkeit von Päpsten. Franziskus ist mit 88 der zweitälteste Papst im Amt, von dem wir wissen. Und dieses Alter bringt nunmal auch gesundheitliche Probleme mit sich.
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