Solaranlagen-Besitzer können ihren Strom ab 2026 innerhalb der Gemeinde verkaufen. So bleibt ihnen mehr im Portemonnaie. Im Kanton Luzern steht besonders Buttisholz in den Startlöchern.
Solaranlagen-Besitzer können ihren Strom ab 2026 innerhalb der Gemeinde verkaufen. So bleibt ihnen mehr im Portemonnaie. Im Kanton Luzern steht besonders Buttisholz in den Startlöchern.Es ist paradox: Photovoltaikanlagen sind zentral für die Energiewende, rentieren für Besitzerinnen und Besitzer unter Umständen aber kaum. Der Grund ist der tiefe Preis, den sie für die Einspeisung ihres Sonnenstroms ins öffentliche Netz erhalten.
Mit einer LEG kann zum Beispiel ein Landwirt mit einer grossen Solaranlage auf dem Scheunendach seinen Strom direkt an einen Gewerbebetrieb oder an ein Mehrfamilienhaus im Dorf verkaufen. Den Preis können die Beteiligten selber aushandeln. Zudem winkt für die Netznutzungsgebühr ein Preisabschlag, vorgesehen sind aktuell 30 Prozent. Wichtig auch zu wissen: Wenn die Sonne mal nicht scheint, bezieht der Kunde den Strom wie bis anhin aus der Grundversorgung, etwa von der CKW.
Fleco Power erhalte derzeit viele Anfragen zum Thema LEG und virtuelle ZEV, insbesondere aus den Versorgungsgebieten der Zentralschweizer CKW und der BKW, die die Kantone Bern, Jura und Solothurn umfassen. Grund ist laut Mutzner in beiden Regionen der tiefe Einspeisetarif für Solarstromproduzenten. 2024 erhielten diese im dritten Quartal etwa von der CKW nur gerade 3,4 Rappen pro Kilowattstunde. «Da legt jeder Besitzer einer PV-Anlage drauf», sagt Mutzner.
Dazu gehört zum Beispiel Meinrad Pfister aus Altishofen. Der Landwirt und ehemalige Präsident des Schweizerischen Schweinezüchterverbands produziert mit einer Biogasanlage sowie zwei PV-Anlagen erneuerbaren Strom. Während die 2012 gebaute Solar- sowie die Biogasanlage dank der kostendeckenden Einspeisevergütung von fixen Tarifen profitieren, verkauft Pfister den Strom der 2023 erstellten PV-Anlage auf dem freien Markt.
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