Alain Sutter, der ehemalige Fussballer und Sportchef, spricht in der Talksendung «Lässer» über ein prägendes Erlebnis aus seiner Kindheit, das ihn zu einem reflektierten Menschen gemacht hat. Die Erkenntnis über die Endlichkeit des Lebens als Fünfjähriger prägte seine Entscheidungen und seinen Weg im Leben.
Alain Sutter, einer der schillerndsten Fussball er der Neunziger Jahre, befasst sich nach seiner aktiven Karriere auch als Experte und Sport chef mit spannenden Themen. In der Talksendung «Lässer» spricht der Berner über seine faszinierende Entwicklung auf und neben dem Fussball platz. Sutter erzählt von einem Erlebnis in seiner Kindheit, das ihm als Fünfjähriger neue Perspektiven eröffnete.
Im ersten Moment erfasste ihn Panik, doch heute betrachtet er diese Erfahrung als das größte Geschenk seines Lebens. «Eine Wahl zu haben, wie ich mit bestimmten Situationen umgehe, ist etwas vom schönsten im Leben», sagt Sutter offen. Im Januar 2024 wurde der Ex-Fussballprofi als Sportchef beim FC St.Gallen entlassen. Diese Situation war für Sutter ein Schock. In der Talksendung zeigt er sich jedoch reflektiert und gesprächsbereit. Seine innere Ruhe führt er auf ein Erlebnis aus seiner Kindheit zurück. Als Fünfjähriger lag er im Bett und die Erkenntnis „Irgendwann gibt es dich nicht mehr. Irgendwann bist du tot“ schockierte ihn. Panik überkam ihn, er rannte schreiend aus dem Bett ins Wohnzimmer und legte sich auf den Boden. In diesem Moment wurde ihm bewusst, dass das Leben endlich ist. Dieses Bewusstsein begleitet ihn heute noch. Sutter ist überzeugt: „Die panische Angst vor dem Tod als 5-Jähriger hatte meine Entwicklung diesbezüglich getriggert. Am Ende war es mein grösstes Geschenk.“ Er trifft bewusste Entscheidungen und stellt sich vor jeder Entscheidung die Frage, ob er seine Lebenszeit investieren möchte. Wenn die Antwort „ja“ lautet, tut er es. Als 17-Jähriger entschied sich Sutter für den Profifussball und gab im August 1985 sein Super-League-Debüt bei den Grasshoppers. Auch dort dachte er über den Spielfeldrand hinaus: „Es ging um Leistung auf dem Platz und darum, zur besten Version meines Selbst zu werden.“ Mittlerweile ist er 57 Jahre alt, hat eine erfolgreiche Fussballkarriere hinter sich und möchte in seinem Leben „noch viele schöne Momente erleben und den ein oder anderen Menschen inspirieren“.
Persönlichkeiten Lebenserfahrungen ALAIN SUTTER Fussball Sportchef Lebenserfahrungen Tod Reflektion Geschenk
Switzerland Neuesten Nachrichten, Switzerland Schlagzeilen
Similar News:Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
Dok-Filme, die unter die Haut gehen: Das sind die Preisträger an den Solothurner FilmtagenDer Prix de Solheure geht an «Immortals», den eindrücklichen Dokumentarfilm über die Proteste im Irak. Auch der Publikumspreis geht an einen Dok: «Quir» beleuchtet einen homosexuellen Sehnsuchtsort auf Sizilien. In einer ersten Bilanz zum Abschluss vermelden die Veranstalter rund 65'000 Eintritte.
Weiterlesen »
Die Schattenseiten der Traumabehandlung: Wie die Littenheid-Affäre die Therapie in der Schweiz verändertDer Skandal um Suggestive Erinnerungen und satanistische Ritualverbrechen in Schweizer Psychiatrien hat die Behandlung von Traumapatienten grundlegend verändert. Die einst beliebte Klinik Littenheid wurde zum Symbol für fragwürdige Therapierichtlinien. Die Aufarbeitung der Affäre wirft nun Fragen nach der Qualität der Versorgung auf und zeigt die Herausforderungen, die die Schweizer Psychiatrie bewältigen muss.
Weiterlesen »
Ein Schlagabtausch mit Viola Amherd zeigt die Probleme – die SP will nun die Armeegelder notfallmässig einfrierenNoch Anfang Dezember redete die Verteidigungsministerin die Probleme in der Armee im Parlament klein. Und die Bürgerlichen schwiegen sie tot, um mehr Geld sprechen zu können. Ein politisches Lehrstück.
Weiterlesen »
Von Freud und Leid: Das sind die Gewinner, die Pechvögel und die Verlierer der FCSG-VorbereitungAm Samstag nimmt der FC St.Gallen auswärts gegen Servette die Meisterschaft wieder auf. Die Vorbereitung war kurz. Wer sie besser genutzt hat als andere, wer im Pech war und wer noch einen Rückstand aufholen muss.
Weiterlesen »
Millionen-Gewinnausschüttung für die Kantone: Holt die Nationalbank die Ostschweiz aus den roten Zahlen?Alles deutet darauf hin, dass die Nationalbank 2024 Gewinne eingefahren hat und sie an die Kantone ausschüttet. Rund 200 Millionen Franken könnten dadurch in die Ostschweiz fliessen. Für beide Appenzell käme der Geldsegen überraschend, St.Gallen und Thurgau haben ihn schon budgetiert.
Weiterlesen »
Donald Trump und die territoriale Expansion - Die Schweiz verschläft die ChanceDer Artikel kritisiert die Schweiz, da sie den internationalen Trend der territorialen Ausdehnung verschläft, während Trump nach Panama, Grönland und Kanada strebt. Der Autor schlägt Sardinien als geeignetes Gebiet für die Expansion der Schweiz vor, da es bereits ein reges Interesse an der Schweizer Armee gibt und die Insel mit ihren Stränden und der Nähe zum Vatikan eine attraktive Option darstellt.
Weiterlesen »