In der aktuellen Folge der Talkshow debattieren die involvierten Partien mit Pro und Kontra zum Thema Muslim-Gräber in Weinelden.
In Weinfelden will ein Referendumskomitee den Parlamentsbeschluss für 70 Gräber nach islamischer Tradition vors Volk bringen. Bei der Diskussion in der TVO-Sendung «Zur Sache» mit FDP-Parlamentarier Simon Engeli und Digo-Präsident Yakup Gürgün verkündet EDU-Parlamentarier Lukas Madörin, dass die Gegner der Gräber die nötigen 400 Unterschriften bereits beieinander hätten.
Die Frage, was ein muslimisches Grab genau auszeichne, erklärt Yakup Gürgün: «Grundsätzlich sind muslimische Gräber in südöstlicher Richtung nach Mekka ausgerichtet, so wie auch christliche Gräber ursprünglich in Richtung Jerusalem zeigten.» Ausserdem seien muslimische Gräber mit 2,5 Metern Länge grösser als die hier üblichen Masse.
Gemäss Engeli sei dies eine verfassungsrechtliche Aufgabe der Behörde, für Begräbnisse aller Menschen und Glaubensgrundsätze zu sorgen. Die Verschmelzung von katholischen und evangelischen Gräbern habe ebenso zur Integration geführt, wie es der Parlamentsbeschluss heute für die rund zehn Prozent der Muslimas und Muslime in Weinfelden tun werde.
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