100 Jahre: Wie schützt die Vogelwarte Sempach Vogelarten?

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Die freiwillige Helferin Jolanda Rupli klettert behände die Leiter hinunter, in der einen Hand eine schwarze Tasche mit fünf fauchenden Schleiereulenjungen. Jeder Jungvogel kommt auf die Waage und erhält einen Aluminiumring. Das Beringen hilft, den Bestand der Schleiereulen in der Schweiz zu überwachen.

Jolanda Rupli steigt mit einer schwarzen, stabilen Plastiktasche von der hohen Leiter. Fünf Schleiereulen hat sie aus dem Nistkasten geholt. Erschrocken fauchen die Nachtvögel, die sie aus dem Schlaf geschreckt hat.

Audio Mit Jolanda Rupli bei der Vogelwarte Sempach 06:16 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 02.09.2024. Bild: Keystone / URS FLUEELER abspielen. Laufzeit 6 Minuten 16 Sekunden. Auf dem Ring steht: Sempach Helvetia, M053527. Wer den Ring findet oder ihn sonst abliest, kann ihn oder nur die Nummer an die Vogelwarte mit der Kurzadresse «Sempach Helvetia» senden.

100 Jahre Vogelwarte Sempach Box aufklappen Box zuklappen Vielfalt erhalten, Vögel zählen, Lebensweise erforschen, Vogelschutz: Die Vogelwarte Sempach wurde am 6. April 1924 mit der Einweihung eines Beobachtungsturms bei Sempach gegründet. Seither setzt sich der Verein, später eine gemeinnützige Stiftung, für Vogelkunde und Vogelschutz für die einheimische Vogelwelt ein.

Jeder vierte Vogel bedrohtDer Vogelzug hält Forschende bis heute in Atem. Doch auch andere Themen stehen im Zentrum: intensive Landwirtschaft, Lebensraumverlust und der Klimawandel setzen so mancher Vogelart zu. Falken und Eulen brüten wieder erfolgreichTurmfalken sind Höhlenbrüter. Schleiereulen brüteten in Hohlräumen im Gemäuer von Bauernhöfen und Türmen. Bei Renovationen oder Neubauten gingen die Nistplätze verloren, deshalb brauchen die beiden Arten Nistkästen, um darin zu brüten. Dank dieser Massnahme haben sie in der Schweiz wieder einen guten Bruterfolg. «Hier im Bernbiet nehmen die Schleiereulen sogar zu», sagt Rupli.

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