Die Zürcher Wohnungskrise betrifft auch Geflüchtete – zentrale und geräumige Unterkünfte mit Privatsphäre sind Mangelware.
Platz ist dort Mangelware. Bis zu 16 Personen seien in einem Zimmer einquartiert.Unterirdisch ist das Durchgangszentrum für Asyl suchende auf der Zürcher Kaserne zwar nicht, dennoch gibt es Kritik. Es sei eng, bis zu 16 Personen aus verschiedenen Kulturen müssen ein Zimmer teilen, berichtet ein aktueller Bewohner, der anonym bleiben möchte.
Die Stimmung in der Unterkunft sei grundsätzlich angespannt, weil «das stressige Warten auf eine Arbeitserlaubnis einen psychischen Druck auf die Menschen erzeugt». «Die Polizeikaserne ist eine temporäre Unterkunft an bester, zentraler Lage und für Familien sicher geeigneter als eine unterirdische Zivilschutzanlage», so die Medienstelle.Wer als geflüchtete Person in die Schweiz kommt, landet zuerst in einem Bundesasylzentrum, wird von dort in ein kantonales Durchgangszentrum und danach auf die Gemeinden verteilt. Der
Die Stadt solle dafür auch Zwischennutzungen, Containerlösungen oder Umnutzungen von leerstehendem Gewerberaum prüfen und «schnell und unbürokratisch» umsetzen. Der Vorstoss liegt derzeit beim Stadtrat zur Bearbeitung.Selber bringt die Stadt Zürich derzeit keine Geflüchteten in unterirdischen Zivilschutzanlagen unter, doch vermietet sie dem Bund sowie dem Kanton je eine Zivilschutzanlage zur Unterbringung von Geflüchteten.
Geflüchtete Asyl Wohnungen Unterkunft
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