Viele Arbeitnehmende sind zunehmend gestresst. Die Verantwortung für die Erholung wird häufig ihnen selbst zugeschoben. Zu Recht?
Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wieFoto: Getty Images, Westend61an, sich oft müde und erschöpft zu fühlen. Ausgelaugt. Immer mehr strampeln sich ins Burn-out hinein, seit den Nullerjahren steigen die Zahlen der chronisch Stressbelasteten stetig.
Also im Grunde selber schuld? «Weicheivirus», spottete eine unserer Leserinnen über die allgegenwärtige Erschöpfung. Hol dir deine Erholung, damit du nachher besser arbeiten kannst!Wir finden: Jein. Sicher sollte man versuchen, in der freien Zeit herunterzufahren, das Handy mal liegen zu lassen, sich privat ein wenig zu dedigitalisieren – dies nicht nur für die Leistungsfähigkeit im Job.
Das braucht freilich Courage. Abends nicht ins Arbeits-E-Mail schauen, den Anruf des Chefs nicht annehmen: Das ist potenziell extrem stressig. Diesen Mut kann sich nicht jeder leisten. So liegt es zu einem Gutteil in der Verantwortung – und auch im Interesse – des Arbeitgebers, seinen Mitarbeitenden echte Ruhephasen zu verschaffen, Stressoren wie das Pendeln zu reduzieren und insgesamt mit gutem Beispiel voranzugehen. Das gilt für die direkte Vorgesetzte ebenso wie den CEO.
Muten Sie sich und anderen bisweilen ungestörte Abwesenheiten zu, solche wie zu Zeiten, als man unerreichbar in der Postkutsche sass. Am Ende wissen wir alle nur zu gut: Niemand ist unersetzlich.ist Redaktorin im Ressort Leben, Schwerpunkte sind Theater und Gesellschaftspolitisches. Studium der Germanistik und Anglistik in Konstanz, Oxford und Freiburg i Br.
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