Wohnungsnot in Spanien: WGs als Ausweg

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Mit dreissig noch bei den Eltern leben, oder die Wohnung mit dem Ex teilen: über die Folgen der spanischen Wohnmisere.

1005 Euro netto pro Monat. So viel verdienen junge Spanierinnen und Spanier im Durchschnitt. Eine Wohnung aber kostet durchschnittlich 944 Euro. Die Rechnung ist schnell gemacht: Für alles andere – Essen, Mobilität, Kleider und Freizeit – bleiben monatlich gerade mal 61 Euro übrig. «Das ist offensichtlich unmöglich», sagt Andrea González.

Man sagte uns: Studiert, studiert, studiert, das ist sehr wichtig! Dann machen wir unseren Abschluss und merken: was nun? Autor: Andrea González Präsidentin des Spanischen Jugendrats An fehlender Bildung liege es nicht, sagt die Präsidentin des Jugendrats, im Gegenteil: «Wir sind eine Generation mit besten Ausbildungen und Qualifikationen. Aber 40 Prozent der jungen Arbeitnehmenden müssen Jobs annehmen, für die sie überqualifiziert sind.

WG mit dem ExDie prekäre Situation auf dem Wohnungsmarkt betrifft nicht nur die Jungen. Auch Familien haben es schwer. Und erst recht, wenn es zur Trennung kommt. Das weiss Delia Rodriguez. Sie ist Familienanwältin und führt eine Kanzlei in Madrid. «Dreissig bis vierzig Prozent der Menschen, die zu uns ins Büro kommen, haben ernsthafte finanzielle Probleme. Das geht so weit, dass viele, nachdem sie sich informiert haben, sagen: ‹Ich lasse mich besser nicht scheiden.

Deshalb sei das Angebot an Wohnungen knapper geworden, was wiederum die Preise in die Höhe treibe. Und so könnten sich gerade weniger gut Verdienende kaum mehr eine Wohnung leisten. «Vor allem die Leute, für die das Wohnungsgesetz gemacht wurde, leiden am meisten unter den Massnahmen. Das ist absurd und merkwürdig.»

Als in Spanien die Immobilienblase platzte Box aufklappen Box zuklappen Spaniens Wirtschaft stützte sich rund um die Jahrtausendwende ausserordentlich stark auf den Bau- und Tourismussektor ab. Auch deswegen wurde Spanien von der Finanzkrise 2008 besonders heftig getroffen. «2008 stürzte dieses ganze Kartenhaus ein.

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