Wo zahlen Sie die wenigsten Steuern?

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Eine interaktive Karte zeigt, wo Sie mit Ihrem Einkommen und Haushaltstyp am besten fahren. Vergleichen lohnt sich – nicht nur für Einkommensmillionäre. Auch bei tieferen Salären fällt die Steuerrechnung je nach Wohnort höchst unterschiedlich aus.

Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie Wo zahlen Sie am wenigsten Steuern ? Und wo am meisten? Unsere interaktive Karte zeigt, wo Sie mit Ihrem Einkommen und Haushaltstyp am besten fahren. Vergleichen lohnt sich – nicht nur für Einkommen smillionäre. Auch bei tieferen Salären fällt die Steuerrechnung je nach Wohnort höchst unterschiedlich aus.

Im Extremfall lassen sich mit einem Umzug mehr als 80 Prozent der Steuern sparen. Doch aufgepasst: Das Steuerparadies liegt nicht für alle am selben Ort. Je nach Einkommen und Haushaltstyp ist eine andere Gemeinde am günstigsten. Das zeigen die Daten für 2024, welche die Eidgenössische Steuerverwaltung letzte Woche berechnet hat. Auf unserer interaktiven Karte finden Sie heraus, wo Sie am wenigsten Steuern zahlen. Wählen Sie zwischen 20 verschiedenen Haushaltstypen und 27 Einkommensklassen – und schon entdecken Sie Ihr persönliches Steuerparadies und Ihre persönliche Steuerhölle.In der Stadt Zürich zahlt ein verheiratetes Paar mit zwei Kindern und einem je hälftig erzielten Bruttoarbeitseinkommen von 150’000 Franken bei 7,44 Prozent Steuerbelastung rund 11’160 Franken Gemeinde-, Kantons- und Bundessteuern (ohne Kirchensteuern und ohne Vermögenssteuern). Was gilt es dabei zu beachten? Und welche Erkenntnisse sind besonders interessant? Wie gewohnt beantworten wir die wichtigsten Fragen dazu. Sehr gross. Nehmen wir eine Familie mit zwei Kindern, bei der beide Elternteile je die Hälfte des Bruttoeinkommens von 150’000 Franken verdienen. In den neuenburgischen Gemeinden Enges und Les Verrières muss diese Familie dem Fiskus 13,68 Prozent ihres Einkommens abliefern. Zieht sie nach Baar im Kanton Zug, sind es nur noch 1,54 Prozent. Mit dem Wohnortswechsel verringert die Familie ihre Steuern also um rund 90 Prozent respektive mehr als 18’000 Franken. Dasselbe gelänge bei einem Umzug in die Kantonshauptstadt Zug, wo die Steuerbelastung (gerundet) ebenfalls bei 1,54 Prozent liegt, aber um elf Franken höher ausfällt als in Baar. Auch das Wechseln des Wohnorts innerhalb der Sprachgrenze kann einen grossen Unterschied machen: Zieht die besagte Familie etwa von Hasliberg BE nach Baar, fällt ihre Steuerrechnung um gut 17’000 Franken geringer aus. Nein, die höchsten Einkommen werden in der Ausserschwyzer Gemeinde Freienbach am zurückhaltendsten besteuert. Ab einem Einkommen von 400’000 Franken fährt unsere Doppelverdienerfamilie dort günstiger als in Baar. Für Ledige ist dies bereits ab einem Einkommen von 150’000 Franken der Fall. Im bernischen Schelten muss sie gut 365’000 Franken an den Fiskus abliefern. In Freienbach ist es nicht einmal halb so viel. Dort beläuft sich die Steuerrechnung auf rund 171’000 Franken. Ein Umzug lohnt sich also – zumindest finanziell. Vielerorts. Etliche Kantone und Gemeinden lassen sehr tiefe Einkommen unversteuert. So zahlt zum Beispiel die erwähnte Doppelverdienerfamilie bis zu einem Einkommen von 60’000 Franken in den Kantonen Basel-Stadt, Baselland, Schwyz, Zug, St. Gallen und Graubünden keine Einkommenssteuern. In Zug ist dies selbst bei einem Einkommen von 100’000 Franken noch der Fall. Der Kanton Genf ist beim unteren Mittelstand günstig, besteuert aber die Spitzenverdiener stark. Zunächst: Kein Kanton und keine Gemeinde belastet die Ärmeren stärker als die Spitzenverdiener. Dies wäre verfassungswidrig. Aber im Vergleich zu anderen Kantonen ist Appenzell Innerrhoden für Reiche günstig und für Arme eher teuer. Bern wiederum ist für fast alle Einkommensklassen teuer. Und Zug ist durchwegs günstig. Kommt hinzu, dass Mieter in Zug 30 Prozent ihrer Wohnungsmiete von den Steuern abziehen dürfen (bis zu einem Maximum von 10’600 Franken). Nein. Es ist zwar möglich, dass Wenigverdiener bei den Steuern ein paar Franken sparen, wenn sie in ein Steuerparadies ziehen. Viel stärker ins Gewicht fällt bei den unteren Einkommensklassen aber die Miete. So können sich Steuerparadiese unter Berücksichtigung der hohen Wohnkosten als ziemlich teuer erweisen. Daher sind Steuerhöllen bei tiefen Einkommen unter dem Strich oft günstiger. Denn wo hohe Steuern verlangt werden, sind in der Regel die Mieten tief. Es geht hier um die Einkommenssteuer, die bei den meisten Haushalten den Grossteil der Fiskallast ausmacht. Unsere Zahlen umfassen sowohl die Einkommenssteuern der Gemeinde als auch jene von Kanton und Bund. Nicht enthalten sind dagegen allfällige Kirchensteuern, sie hängen von der Konfession ab. Ebenso wenig eingerechnet sind die Vermögenssteuer sowie anderweitige Steuern und Gebühren. Alle gesetzlichen Abzüge, für die man keinen Nachweis erbringen muss, sind berücksichtigt. Nicht eingerechnet sind dagegen Abzüge, die von den effektiven Kosten abhängen. Weil diese je nach Haushalt unterschiedlich ausfallen, fliessen sie nicht in die Rechnung ein. Folglich kann Ihre individuelle Steuerbelastung vom hier ausgewiesenen Resultat abweiche

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