Wie sich die Bundesratskandidaten in den Hearings metzgen: «Ich glaube, ich habe gepunktet», sagt Martin Pfister

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Viola Amherd hat auf Ende März ihren Rücktritt angekündigt. Wer wird die Nachfolge der Mitte-Frau antreten? Im Bundesrats-Ticker halten wir Sie stets auf dem Laufenden.

Wie sich die Bundesratskandidaten in den Hearings metzgen: «Ich glaube, ich habe gepunktet», sagt Martin Pfister

«Ich bin gut vorbereitet», sagt Ritter zu den anwesenden Journalistinnen und Journalisten. Er kenne die FDP-Parlamentarierinnen und -Parlamentarier schliesslich gut und habe daher keine Angst vor deren Fragen. Wie will er überzeugen? «Ich bin einfach so, wie ich bin», sagt Ritter. Er erwarte, dass die Freisinnigen ihn vor allem zu aussenpolitischen Themen, zur Wirtschaft und natürlich zur Verteidigungspolitik löchern.

Die Hearing-Tournee beginnt für die Kandidaten heute Nachmittag - nacheinander - bei der FDP, dann gehts weiter zur SVP und zum Schluss erwarten sie die Grünliberalen.Gefasst und ruhig betritt Martin Pfister den Saal. Stefan Holenstein stellt ihm dieselben Fragen, wie Pfisters Vorgänger. Die beiden Kandidaten gehen von ähnlichen Annahmen aus, wollen auch grösstenteils an denselben Stellen ansetzen.

Nur einmal stolpert Ritter, der eigentlich alle Zahlen und Fachbegriffe bereithält: Als er nach der «Dissuasion» gefragt wird, muss ihm Präsident Holenstein erklären, was das bedeutet. Dieser Begriff kommt aus dem Kalten Krieg und steht für die Abschreckung einer gegnerischen Macht. Ritter wird kurz nervös, doch kann dann versichern, dass das jetzt wichtiger denn je ist.

Auf Platz zwei mit der Note 3,84 liegt Albert Rösti. Der SVP-Bundesrat fällt allerdings leicht zurück, und zwar um 0,16 Noten-Punkte. Das Minus ist jedoch statistisch signifikant bei einem ausgewiesenen Stichprobenfehler von 0,06 Noten-Punkten. Ebenfalls noch auf das Podest schafft es Guy Parmelin . Der zweite SVP-Bundesrat kann ebenfalls gaaanz leicht zulegen, nämlich 0,04 Noten-Punkte.

«Grundsätzlich finde ich es nicht sinnvoll, schnell wieder zu wechseln. Ich würde mich sicher auf zwei Legislaturen in einem Departement festlegen», sagt Pfister, und erwähnt dabei explizit das VBS. Er könne sich aber auch eine Arbeit in anderen Departementen vorstellen.Der Frage zu Europa weicht Pfister aus, wie es derzeit alle tun: Man kenne das Vertragspaket ja noch nicht en détail, weshalb man sich noch nicht so klar dazu äussern könne.

Die beiden Romands hatten erst versucht, sich direkt bei der Mitte für einen Platz auf dem offiziellen Bundesratsticket zu bewerben - sind aber abgeblitzt. Ob noch weitere Kandidaturen aus der Bevölkerung bei der Bundeskanzlei eingegangen sind, ist unklar. Denn die Behörden geben die Namen solcher Kandidaten jeweils nicht bekannt. Im Parlament selbst werden am Wahltag nur Kandidierende erwähnt, die eine gewisse Stimmenzahl erreichen.

Sie bedauert allerdings, dass es so wohl keine Frau auf dem Ticket der Mitte habe. «Umso mehr» sei die Partei gefordert, bei der Besetzung von Spitzenpositionen «frühzeitig und nachhaltig» Frauen zu berücksichtigen. Die Mitte sucht auch noch ein neues Präsidium.Es zeichnet sich ab, dass die Mitte ein reines Männerticker präsentieren wird. Am Montag hat auch Nicole Barandun ihren Verzicht auf eine Kandidatur öffentlich gemacht.

Auch der Luzerner Regierungspräsident Reto Wyss lässt über die Luzerner Mitte-Partei ausrichten, nicht für eine Kandidatur zur Verfügung zu stehen. Unmittelbar nach der Rücktrittsankündigung von Amherd sei eine neuerliche Walliser Bundesratskandidatur schwer vorstellbar gewesen, so Darbellay weiter. Aber seit dem Rückzug mehrerer Favoriten sei die Ausgangslage wieder offener; insbesondere auch, weil in der näheren Zukunft mehrere Vakanzen im Bundesrat zu erwarten seien.Aus der Zentralschweizerin gibt es zwei weitere Absagen für eine Bundesratskandidatur.

«Sehen Sie, ich habe noch nie ein Haus unaufgeräumt verlassen», sagt Ritter. Er würde dieses Amt «frühestens» dann übergeben, «wenn andere mit Stolz auf dieses VBS blicken».Es müsse immer mit unerwarteten Hindernissen gerechnet werden, die man aus dem Weg räumen müsse, sagt Markus Ritter über seine Motivation. «Wer mich kennt, der weiss, dass ich sehr schwierige Aufgaben schätze», so Ritter.

Es gehe bei seiner Kandidatur nicht um «mehr Landwirtschaft im Bundesrat» und auch nicht um mehr St.Gallen in der Regierung. Es gehe darum, die Herausforderungen anzupacken.Eingeladen zur Pressekonferenz hat die Mitte des Kanton St.Gallen. In der Einladung heisst es: «Wir orientieren Sie dabei über die Kandidatur für den Bundesrat, welche Die Mitte Kanton St.Gallen zuhanden der Mitte- Bundeshausfraktion einreichen wird.

. Dieth ist seit 2017 Finanzdirektor des Kantons Aargau. Seit Anfang 2023 präsidiert er zudem die Konferenz der Kantonsregierungen . In dieser Rolle ist Dieth auch national zu einer prominenten Stimme geworden, nicht zuletzt in den Diskussionen über die Beziehungen zur Europäischen Union. Gemäss der Mitteilung der Kantonalpartei wird es auch keine anderen Aargauer Kandidaturen geben.

Eine achtköpfige Findungskommission aus Mitgliedern von National- und Ständerat unter Leitung von Parteipräsident Pfister und Fraktionschef Bregy wird parallel dazu ebenfalls Gespräche mit möglichen Kandidierenden führen. «Bis jetzt haben sich die Medien auf einige wenige Namen konzentriert», so Pfister. Diese seien durch zahlreiche Anfragen vielleicht eher dazu gebracht worden, sich bereits öffentlich zu äussern. Pfister empfahl den Medienschaffenden, ihren Blick zu öffnen und sich weniger «gegenseitig abzuschreiben». Diejenigen Personen, welche die Fraktion am Ende nominieren, werden «die erste Garde» sein, sagte Pfister auf eine entsprechende Frage.

Im Falle einer Wahl in die Landesregierung müsste im Wallis nur wenige Wochen nach der Gesamterneuerungswahl bereits wieder ein Staatsratssitz neu besetzt werden. Auch dies bereitet Darbellay kein Kopfweh: «Ich denke, die Bevölkerung würde verstehen, welches Interesse das Wallis daran hat, eine Vertretung auf höchster Ebene der Schweizer Politik beizubehalten.»Mitte-Nationalrat Markus Ritter schweigt zum Rücktritt von Viola Amherd. Seit Tagen schon.

Freunde zu haben: «Diesen Freiraum schätzte ich sehr, denn er gibt mir Kraft und Motivation für meinen spannenden, abwechslungsreichen und intensiven Alltag.»Eine Kandidatur für die Landesregierung erfordere volle Überzeugung und Hingabe. Er sei überzeugt, dass die Leidenschaft für diese Aufgabe das wichtigste Kriterium ist. «So einzigartig und reizvoll das Amt des Bundesrates auch ist, entfacht es derzeit kein inneres Feuer in mir.

im Bundesrat steigert die Chance der Mitte-National- und Ständerätinnen. Dessen ist sich auch die Luzerner Ständerätin Andrea Gmür bewusst. Gegenüber Stattdessen meldet der Walliser Nationalrat Interesse am Parteipräsidium an, das mit dem angekündigten Rücktritt von Gerhard Pfister ebenfalls frei wird. «Das ist ein Amt, das mich grundsätzlich interessiert.» Er werde sich genau anhören, was die Findungskommission für ein Profil entwerfe.

Würth war 2018 bereits als möglicher Bundesratskandidat gehandelt worden, als ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin für Doris Leuthard gesucht war. Damals sagte er, dass ihn das Amt reizen würde - doch er verzichtete schliesslich auf eine Kandidatur. Der 63-jährige Aussenminister ist nämlich seit nunmehr sieben Jahren im Amt. Lediglich ein Jahr mehr also als die 62-jährige Verteidigungsministerin. Entsprechend musste sich die Walliserin bei ihrer Rücktrittsankündigung vor den Medien denn auch dafür rechtfertigen, bereits vor dem ordentlichen Pensionsalter beruflich kürzertreten zu wollen.Am Tag danach ist noch nicht viel mehr bekannt über die Nachfolge von Viola Amherd als das Datum vom 12. März.

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