Der europäische Asset Manager mit französischen Wurzeln wagt sich in den Bereich Privat Equity vor. Dabei hat man auch die Schweiz im Visier.
Der europäische Asset Manager mit französischen Wurzeln wagt sich in den Bereich Privat Equity vor. Dabei hat man auch die Schweiz im Visier.
2024 war für Carmignac ein Jahr des Aufbruchs. Aus lokaler Perspektive stiess natürlich der Ausbau des Schweizer Geschäfts ins Auge; Daniel Fuchs wurde dem Mitbewerber Leonteq abgeworben und zum Business Development Manager für die Schweiz ernannt. Damit verfolgt man mitunter das Ziel, den Kundenstamm hierzulande zu erweitern. Auf internationaler Ebene machte Carmignac seine erste Private Markets Strategie für Kunden zugänglich.
«Wir sind definitiv nicht die Ersten in den Private Markets, aber unsere fokussierte Strategie, unser internes Fachwissen und unsere strategischen Partnerschaften versetzen uns in eine sehr vorteilhafte Position, um eine differenzierte, kundenorientierte Lösung anzubieten.», sagt Edouard Boscher, Head of Private Equity im Gespräch mit finews.ch.
Es haben sich aber auch die Rahmenbedingungen verändert – und dies im positiven Sinne. Boscher: «Früher waren Private Markets schwer zugänglich vorwiegend institutionellen Kunden vorbehalten. Dies ändert sich glücklicherweise langsam. Denn wenn etwas für Institutionelle gut ist, dann ist es dies sicherlich auch für Private.»Die Einstiegshürden liegen mittlerweile tiefer.
Und nicht nur deswegen hegt der Europäische Asset Manager grosse Stücke auf den Schweizer Markt. «Private Markets ist den Schweizern vertraut und den unzähligen potenziellen Vorteilen. Da müssen wir müssen wir nicht erst gross die Vorzüge aufzeigen», sagt er. Carmignac ist nicht der einzige Player auf dem helvetischen Markt. Dessen ist sich Boscher bewusst, ist aber zuversichtlich, dass die Fondsperformance für sich selbst sprechen wird.
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