Die SFS-Group wollte auf ihrem Firmenareal in Heerbrugg ein Windkraftwerk errichten. Daraus wird vorerst nichts: Die 500-Meter-Mindestabstands-Initiative, über die am Sonntag abgestimmt wurde, wurde äusserst knapp angenommen, wodurch das Projekt zu Fall kommt.
Die SFS-Group wollte auf ihrem Firmenareal in Heerbrugg ein Windkraftwerk errichten. Daraus wird vorerst nichts: Die 500-Meter-Mindestabstands-Initiative, über die am Sonntag abgestimmt wurde, wurde äusserst knapp angenommen, wodurch das Projekt zu Fall kommt.Das Projekt Rhintlwind sah eine Windkraftanlage vor, die auf dem SFS-Firmengelände Strom liefert und zehn Prozent des Energiebedarfs der Firma deckt. Es ist jetzt gescheitert.
Damit kann das Windrad wohl nicht gebaut werden. Es hätte einst im Industriegebiet auf dem SFS-Areal 5 Gigawattstunden Strom pro Jahr produzieren sollen.Das Projekt liegt nicht in einem der viel diskutierten Windkraftgebiete, die der Kanton vor einigen Jahren bestimmt hat. Doch die Argumente für und gegen das Windrad waren die gleichen wie bei den anderen Projekten im Kanton: SFS und die Befürwortenden führen die ökologische Stromproduktion ins Feld.
Die Schweiz stimmt über die Umweltverantwortungs-Initiative der Jungen Grünen ab. Alle News, Resultate und Reaktionen vom Abstimmungssonntag vom 9. Februar 2025 in unserem Newsticker zum Nachlesen.Copyright © St.Galler Tagblatt. Alle Rechte vorbehalten. Eine Weiterverarbeitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung zu gewerblichen oder anderen Zwecken ohne vorherige ausdrückliche Erlaubnis von St.Galler Tagblatt ist nicht gestattet.
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