Wahlen in Stadt und Land: Sie steht links, er rechts, und zwischen ihnen wächst der Graben

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Die SP legt bei urbanen Wählerinnen zu, die SVP bei Landbewohnern. Olivia Staub und Manuel Strupler trennen nur wenige Kilometer. Entfremden sich ihre Welten nun noch mehr?

SP und SVP, Stadt und Land, zwei Welten: Olivia Staub aus Winterthur und Manuel Strupler aus Weiningen.Ein Kulturcafé in der Winterthurer Altstadt. Entspannter Hip-Hop aus den Boxen, junge Menschen hinter ihrem Laptop, Latte Macchiato. Das ist die Welt von Olivia Staub.

Die Arbeiter- und Bildungsstadt ist Territorium der Sozialdemokratischen Partei. Genau wie Basel, Lausanne, Luzern, St. Gallen, Aarau, Solothurn, Chur oder Schaffhausen. In Bern hat die SP satte 9 Prozentpunkte gewonnen, in Zürich 7,4. Die Schweizer Städte sind links, das Land rechts. Bei diesen Wahlen hat sich der Stadt-Land-Graben weiter vertieft. Er klafft primär zwischen den grossen urbanen Zentren und den ländlichen Regionen.

Der 43-Jährige war Ringer, Kranzschwinger, in der Cevi, im Unihockey. Wenn es in der Region ein Fest-OK zu besetzen gilt, wird der Mann mit dem breiten Kreuz angefragt. Das ist seine Welt. Die ländliche Schweiz mit ihren Vereinen.Foto: Jonathan Labusch Alina Zumbrunn forscht an der Universität Bern zum Stadt-Land-Graben. Sie sagt, schon seit 2011 würden sich Stadt und Land zunehmend voneinander entfernen. Das tun sie aber nicht immer gleichzeitig: 2019 rückten die Städte nach links, 2015 und nun 2023 rückte vor allem die ländliche Schweiz nach rechts. Dass der Graben ungleich vertieft wird, erklärt Zumbrunn mit der Themenkonjunktur.

«Ausländergruppen fallen hier in Weinfelden einfach mehr auf.» Und wenn eine weitere Wiese zugebaut werde, der Platz enger würde durch die Zuwanderung, betreffe das die Leute hier direkter.«In der Stadt heisst es dann schnell, wir seien ausländerfeindlich», sagt er. Diese Haltung störe ihn. Dabei vertrete er nur einen Lebensstil, der schweizerisch ist und auch so bleiben soll. «Ich bin dagegen, dass wir es sind, die sich anpassen müssen.

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