In Kamerun schlägt ein Coming-out hohe Wellen: Brenda Biya, die 26-jährige Tochter des Präsidenten Paul Biya, hat sich in den sozialen Medien als lesbisch geoutet. Biya selber lebt in der Schweiz.
Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wieIn Kamerun schlägt ein Coming-out hohe Wellen: Brenda Biya, die 26-jährige Tochter des Präsidenten Paul Biya, hat sich in den sozialen Medien als lesbisch geoutet. Biya selber lebt in der Schweiz.Das Foto, das in Kamerun für grosses Aufsehen sorgt, wurde am 30.
Biya hatte auch schon vorher Bilder gepostet, die sie zusammen mit Valença zeigen. Nun betonte sie gegenüber ihren 300’000 Followern aber explizit: «Ich bin verrückt nach dir und ich will, dass jeder das weiss.» Biya – mit Künstlerinnennamen King Nasty – strebt eine Karriere als Rapperin an. Ihr 91-jähriger Vater, Paul Biya, wurde 1982 Präsident Kameruns und ist einer der am längsten regierenden Staatsmänner Afrikas.
Homosexualität ist in Kamerun verboten: Seit 2016 sieht ein neuer Gesetzesartikel des kamerunischen Strafgesetzbuchs bei sexuellen Handlungen zwischen zwei Personen des gleichen Geschlechts eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren vor.
Die Reaktionen auf Biyas Öffentlichmachung ihrer sexuellen Orientierung fallen in den sozialen Netzwerken derweil sehr gemischt aus: Zahlreiche Nutzer in Kamerun reagierten auf ihren Beitrag mit homophoben Kommentaren. Die kamerunische LGBTQ-Aktivistin Bandy Kiki hat Biyas Coming-Out als mutig gelobt, hat dabei aber auch die harsche Realität der Minderheit im zentralafrikanischen Land betont: «Die Anti-LGBT-Gesetze in Kamerun richten sich unverhältnismässig stark gegen die Armen. Reichtum und Beziehungen schaffen einen Schutzschild für einige, während andere mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen müssen», schrieb Kiki auf X.
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