Die «Washington Post» lehnt eine Wahlempfehlung ab und wird kritisiert. Ein Versuch, sich bei Trump einzuschleimen?
Darum geht es: Die «Washington Post» verliert derzeit massiv Leserinnen und Leser. Dies, nachdem die Zeitung bekannt gegeben hat, erstmals seit 1988 keine Empfehlung für die US-Präsidentenwahlen aussprechen zu wollen. Die Entscheidung kommt von Amazon-Gründer Jeff Bezos als Besitzer der Zeitung. Nun haben laut US-Medien in rund drei Tagen mehr als 250’000 Abonnenten gekündigt – etwa jeder zehnte Kunde.
Andererseits ist für Brühwiler klar, wo die Zeitung politisch steht. Bei den Präsidentschaftswahlen 2016 und 2020 beispielsweise sprach die Redaktion der Demokratin Hillary Clinton und dem Demokraten Joe Biden ihre Unterstützung aus. «Man weiss, dass, wenn die Redaktion sich selbst zu Wort meldet, der Bezug auf die Präsidentschaftswahlen nichts Besonderes ist.
Eine «merkwürdige Begründung» von Jeff Bezos: Der Besitzer der «Washington Post» hat seinen Entscheid zum Verzicht auf eine Wahlempfehlung unter anderem damit begründet, dass viele Menschen Medien für parteiisch hielten. Brühwiler findet: «Die Begründung liest sich sehr merkwürdig, vor allem so kurz vor den Wahlen.
Die Schulzeit sowie das Studium in Informatik und elektrischer Energietechnik schliesst er mit Bestnoten ab. In den 90er-Jahren gibt er eine aussichtsreiche Karriere an der New Yorker Wall Street auf und geht nach Seattle. Im Juli 1995 gründet er dort in einer Garage Amazon.
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