Schweizer Pharmafirmen zahlten 2023 Ostschweizer Ärzten und Spitälern knapp vier Millionen Franken – ein Rekordwert. Doch häufig bleibt im Dunkeln, wer die Zahlungen erhält und welchem Zweck sie dienen.
Schweizer Pharmafirmen zahlten 2023 Ostschweizer Ärzten und Spitälern knapp vier Millionen Franken – ein Rekordwert. Doch häufig bleibt im Dunkeln, wer die Zahlungen erhält und welchem Zweck sie dienen.Pharmakonzerne finanzieren jedes Jahr Weiterbildungsprogramme an Spitälern und sponsern Ärztekongresse.
Wenn jedoch nur die Hälfte der Ärzteschaft namentlich genannt werden will, heisst das: Ergibt eine Suche keinen Treffer, erhält diese Person oder Institution entweder kein Geld. Oder sie lässt sich finanzieren, steht aber nicht dazu. Komplette Transparenz sieht anders aus. Zweitens, weil Gysling den Einfluss der Pharmaindustrie seit Jahrzehnten beobachtet. Er weiss: «Die Lobby der Pharmaindustrie ist ausserordentlich aktiv, wirksam, und ihr Einfluss sehr stark.» 1979 gründete er die «Pharma-Kritik». Die Zeitschrift für Hausärzte ist die bislang einzige ihrer Art in der Deutschschweiz, die unabhängig über Medikamente informiert.
Der höchste Geldbetrag an eine Einzelperson ging 2023 an eine leitende Rheumatologin des Kantonsspitals St.Gallen. Sie erhielt in mehreren Zahlungen 32’043 Franken für «Beratungen und Vorträge». 2021 bekam sie rund 66’000 Franken. Im gleichen Jahr landete eine hohe Einzelzahlung auf dem Konto einer Hautärztin in Rapperswil-Jona: 27’375 Franken vom Chamer Konzern Allergan.Im Jahr 2023 erhielt das Kantonsspital St.Gallen mit 1’186’617 Franken am meisten Pharmagelder.
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