Eine neue Umfrage zeigt, dass die Umweltverantwortungs-Initiative der Jungen Grünen kurz vor dem Abstimmungstermin am 9. Februar kaum Zuspruch erhält. Die Zustimmung sank von 32 Prozent im Dezember auf 37 Prozent im Januar. 61 Prozent der Befragten lehnen die Initiative ab. Die Angst vor wirtschaftlichen Folgen ist der Hauptgrund für das Nein.
Die Umweltverantwortung s-Initiative der Jungen Grünen steht vor einer krachenden Niederlage. Selbst in der Mitte wenden sich die Wählenden einer Partei in den zweiten Umfragewellen nun ab.da. Ausser im eigenen Links-Grünen Lager erhält ihre Volksinitiative knapp zwei Wochen vor dem Abstimmungstermin vom 9. Februar kaum Zuspruch. Vielmehr: Die Aussicht auf Erfolg schwindet weiter. Und das immer schneller., lehnen 61 Prozent der Befragten die Umweltverantwortung s-Initiative ab.
Ausschlaggebend für das Nein ist laut beiden Umfragen in erster Linie die Angst vor den wirtschaftlichen Folgen eines Ja. Die Initiative verlangt, dass die wirtschaftlichen Aktivitäten der Schweiz nach einer Annahme nur noch so viele Ressourcen verbrauchen und Schadstoffe freisetzen dürfen, dass die natürlichen Lebensgrundlagen erhalten bleiben.
Auch die Möglichkeit, das Blatt vom rot-grünen Lager via die Mitte heraus wenden zu können, wird immer unrealistischer. Wie die Umfrage von gfs.bern deutlich macht, wenden sich nun auch die Wählenden der Grünliberalen von der Umweltverantwortungs-Initiative ab. Und das bereits vor der Nein-Parolenfassung der GLP vom vergangenen Samstag.
Für die SRG-Umfrage hat gfs.bern zwischen dem 5. und 23. Januar 2025 insgesamt 16’512 Stimmberechtigte online und per Telefon befragt. Der statistische Stichprobenfehler liegt bei +/- 2,8 Prozentpunkten. Die Umfrage von «20 Minuten» und den Tamedia-Zeitungen ist am 22. und 23. Januar bei 13’460 Personen online durchgeführt worden. Der Stichprobenfehler liegt bei +/- 1,5 Prozent.
Parksünder konnten sich gegen Bussen von Privaten wehren, indem sie ihre Halterdaten im Autoindex sperren liessen. Parkplatzbetreiber mussten deshalb einen aufwendigen Umweg vornehmen, um an die Daten zu gelangen. Das dürfte sich nun ändern.Copyright © Aargauer Zeitung. Alle Rechte vorbehalten.
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