Die Schweiz soll nur noch so viele Ressourcen verbrauchen dürfen, wie auf natürlichem Weg wieder aufgebaut werden können. Einen Monat vor dem Urnengang ist die Ja-Kampagne für die Umweltverantwortungsinitiative gestartet worden.
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«Angesichts der eskalierenden Umweltkrisen hatten wir als Jungpartei keine andere Wahl, als diese Initiative ins Leben zu rufen», sagte Magdalena Erni, Co-Präsidentin der Jungen Grünen. Versursacher sollen bezahlen Die natürlichen Ressourcen gehörten allen, fügte SP-Nationalrat Hasan Candan hinzu. «Doch sie werden immer mehr privatisiert.» Doch die Schäden an der Umwelt trügen alle. Die Initiative wolle ein Wirtschaftssystem, das eine gerechte Verteilung der Ressourcen sicherstelle und die Verursacher für Umweltschäden zahlen lasse.
Hitzewellen und die Luftverschmutzung forderten in der Schweiz schon heute Menschenleben, sagte d'Acremont. Wegen der jährlich wachsenden Pollenbelastung litten immer mehr Menschen an Asthma. Pestizide und giftige Stoffe im Boden und im Wasser führten zu Krebserkrankungen. Die Initiative wurde von den Jungen Grünen lanciert und vor rund einem Jahr eingereicht. Unterstützt wird sie von Grünen, SP und EVP und deren Jungparteien sowie verschiedenen NGOs wie Greenpeace, Pro Natura, Uniterre und Kleinbauern-Vereinigung. Ebenso trägt ein wissenschaftliches Unterstützungskomitee die Initiative mit.
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