In Vorarlberg sind mehrere Rinder an Tuberkulose erkrankt. Nun hat sich auch ein Mensch infiziert. Die Landessanitätsdirektion Vorarlberg teilte mit, dass die betroffene Person in Behandlung ist und weitere Kontaktpersonen ermittelt werden. Der Ausbruch begann bereits im Dezember, als Auffälligkeiten bei der Fleischuntersuchung von Rindern aus einem Betrieb im Bregenzerwald festgestellt wurden. Als Vorsichtsmaßnahme wurde der Betrieb vorübergehend geschlossen und weitere 10 Tiere des Betriebes getötet. Aufgrund dieses Befunds ordnete die Veterinärbehörde des Landes Vorarlberg und das zuständige Bundesministerium weitere Tötungen an, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Das Resultat: Ein Großteil des Bestandes war mit dem Virus infiziert. Die Veterinärbehörde des Landes Vorarlberg und das zuständige Bundesministerium haben deshalb die Tötung aller 107 Tiere des Bestandes angeordnet.
Vorarlberg 's Rinder population wurde von Tuberkulose -Fällen betroffen, die sich nun auch auf einen Menschen ausgebreitet haben. Die Landessanitätsdirektion Vorarlberg meldete am Freitag, dass eine Person positiv auf Tuberkulose getestet wurde. Alle Röntgenuntersuchungen der Lunge der betroffenen Person seien bisher unauffällig gewesen, teilte die Landessanitätsdirektion. Die positiv getestete Person sei in Behandlung, zudem würden weitere Kontaktpersonen ermittelt.
Eine akute Ansteckungsgefahr für andere Personen bestehe nicht. Der Ausbruch begann bereits im Dezember, als Auffälligkeiten bei der Fleischuntersuchung von Rindern aus einem Betrieb im Bregenzerwald festgestellt wurden. Daraufhin wurden alle Tiere des Betriebes untersucht. Als Vorsichtsmaßnahme wurde der Betrieb vorübergehend geschlossen. Im Anschluss wurden weitere 10 Tiere des Betriebes getötet, um den Ausbruch einzudämmen. Bei sechs der zehn Tiere konnte der Tuberkulose-Erreger isoliert werden, bei zwei weiteren Tieren liegt noch kein abschliessender Befund vor. Aufgrund dieses Befunds ordnete die Veterinärbehörde des Landes Vorarlberg und das zuständige Bundesministerium weitere Tötungen an, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Das Resultat: Ein Großteil des Bestandes war mit dem Virus infiziert. Die Veterinärbehörde des Landes Vorarlberg und das zuständige Bundesministerium haben deshalb die Tötung aller 107 Tiere des Bestandes angeordnet. Diese wurde noch in der vergangenen Woche durchgeführt, teilte Landesveterinär Norbert Greber am Montag mit. Die Situation für den betroffenen Landwirt ist schwierig. „Es ist eine Tragödie für jede Landwirtin und jeden Landwirt, den gesamten Tierbestand zu verlieren. Neben den materiellen Schäden gilt es vor allem auch das emotionale Leid nicht zu unterschätzen. Als Land stehen wir an der Seite des betroffenen landwirtschaftlichen Betriebes“, sagte Landesrat Christian Gantner. Durch die Entschädigungszahlungen des Bundes und eine zusätzliche Aufzahlung aus dem Tiergesundheitsfonds des Landes könne zumindest der finanzielle Schaden so gut wie möglich abgefedert werden, so der Landrat weiter. „Der Bund zahlt für Tierverluste einen Fixtarif zwischen etwa 950 Euro und 1'250 Euro“, sagte Landesveterinär Norbert Greber vergangene Woche gegenüber ORF. Weil dieser Tarif den Wert nicht abdeckt, übernimmt das Bundesland bis zu 75 Prozent des Schätzwerts eines Tiers. Der Landwirt muss aber finanzielle Einbussen in Kauf nehmen. Als mögliche Infektionsquelle gilt der Aufenthalt auf Alpen, wo die Nutztiere in Kontakt mit Rotwild kommen können, das als Überträger von TBC gilt. Im Oktober gab es im Montafon zwei TBC-Nachweise bei Wild und weitere Verdachtsfälle im Bregenzerwald. Im Rahmen des TBC-Überwachungsprogrammes werden in Österreich jährlich rund 7’000 Rinder in rund 700 Betrieben untersucht.
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