Der amerikanische Soziologe Richard Sennett hat untersucht, welche Theatertricks Politiker anwenden. Vor dem Auftritt am Theater Spektakel erzählt er etwa von Trumps oder Obamas Techniken. Und von sich selbst.
Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wieDer amerikanische Soziologe Richard Sennett hat untersucht, welche Theatertricks Politiker anwenden. Vor dem Auftritt am Theater Spektakel erzählt er etwa von Trumps oder Obamas Techniken. Und von sich selbst.
Die Vereinigten Staaten und Europa stehen am Rand eines neuen repressiven Zeitalters, und während ich diese Entwicklung mit sehr grosser Sorge beobachtete, fiel mir auf, dass die Führungsfiguren eine Ähnlichkeit mit Musikern aufweisen: Es sind theatrale Demagogen, die die nonverbale Kommunikation mit dem Publikum beherrschen. In ihren Reden verwenden sie ständig dieselben leeren Klischees und Worthülsen und hämmern sie auf ihr Publikum ein.
Richtig. Eine ähnliche Reaktion gibts umgekehrt bei der Erwähnung von Trumps Running Mate J. D. Vance – die demokratischen Anhänger rufen: «He’s a weirdo! He’s a weirdo!» Vor drei Jahrhunderten reagierten die Zuschauer im englischen Theater noch auf die gleiche Art: «To Be –», sprach der Schauspieler, und «or not to be!» antwortete das Publikum. Auch aus religiösen Ritualen kennt man die Antiphone.
In den kosmopolitischen Städten wie London, Glasgow und Edinburgh geschah nicht so viel. Die Gewalttäter verbanden sich eher indirekt über das Internet und stammten mehrheitlich aus der fragmentierten Mittelschicht in der Provinz: Echte Begegnungen mit Menschen mit anderem Hintergrund hatten sie meist nicht gehabt.
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