Ein neues Buch erkundet die Verbindung zwischen Alkohol und Literatur, indem es auf die Lieblingsgetränke von Schriftstellern wie Dürrenmatt, Hemingway, Simone de Beauvoir und vielen mehr eingeht. Dabei werden die Grenzen zwischen Kater-Rezepten und der glorifizierten Selbstzerstörung durch Alkoholismus erörtert.
Saufen wie die Schriftsteller : Das sind die Lieblingsdrinks von Dürrenmatt, Hemingway, Simone de Beauvoir und vielen mehr
Die zum Klischee erstarrte Pose des trinkenden Genies klebte lange an der Literatur. Die Schuld am Überleben dieses Klischees hat man lange Zeit allzu gerne Ernest Hemingway in die Schuhe geschoben – die unzähligen Gläser Rum, Absinth und Mojito dieses depressiven Macho-Genies waren ja auch rekordverdächtig. Am Abend, als eine Bar im Pariser Hotel Ritz nach ihm benannt wurde, trank Hemingway der Legende nach dort ganze 51 Martinicocktails.
Michael Krüger, der langjährige Leiter des führenden deutschen Hanser-Literaturverlags, hat zur Frage der literarischen Kreativität einmal in einem Interview mit dem Deutschlandfunk aus seiner Erfahrung mit vielen Autorinnen und Autoren heraus eine plausible Erklärung gegeben.
Für das Cheers mit Agatha Christie, die im Gegensatz zu ihrer Romandetektivin Miss Marple keinen Alkohol trank, könnte man alkoholfreien Gin mit ein paar Spritzern Angostura mischen. Was uns lehrt: Die Zeiten, als man wegen Gemeinschaftszwang zum Jahreswechsel Champagner oder zumindest Sekt trinken musste, sind vorbei. «Trinken wie ein Dichter» gibt Tipps für andere Varianten.
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Trinken wie ein Dichter: Lieblingsdrinks von literarischen GeniesEin neues Buch enthüllt die Lieblingsgetränke von Schriftstellern wie Dürrenmatt, Hemingway, Simone de Beauvoir und anderen. Es beleuchtet den literarischen Mythos des trinkenden Genies und hinterfragt die Verbindung zwischen Alkohol und Kreativität.
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