Eine Schweizer Studie testete, ob die Benutzung von Smartphones die Spermienproduktion beeinflusst.
Ob Handystrahlung schädlich ist oder nicht, wird diskutiert, seit es Handys gibt. Insbesondere auch über die möglichen Mechanismen, also über das «wie», wenn es um mögliche negative Auswirkungen geht.
Röösli hat dazu jetzt eine neue Studie vorgelegt. Denn es sei ein Thema, das bewege, praktisch jede Person sei Handystrahlung ausgesetzt. «Wenn also das Risiko nur geringfügig ansteigen würde, wäre das von Besorgnis», sagt der Professor. Ist es tatsächlich eine Frage der Mobilkommunikation oder ist es nicht mehr eine Frage des Lebensstils? Autor: Jürg Leuthold ETH-Professor für Elektromagnetische Felder Es gibt aber eine wichtige Einschränkung: Die Studie begann bereits im Jahr 2005 – in einer Zeit, als die Mobilfunktechnik noch mit deutlich stärkerer Strahlung funktionierte.
Was als Effekt auf den menschlichen Körper aber klar ist: Handystrahlung kann Körpergewebe erwärmen. Doch ob es bloss eine Erwärmung sei oder es andere Effekte gebe, diese Frage werde seit 20 Jahren immer wieder aufgeworfen, fügt Leuthold an.
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