In der EU wächst der Widerstand gegen chinesische Billighändler wie Temu oder Shein. Und auch in der Schweiz wird die Politik aktiv.
Miserable Qualität, Täuschung, mutmasslicher Mehrwertsteuerbetrug: In der EU wächst der Widerstand gegen chinesische Billighändler wie Temu oder Shein. Auch in der Schweiz wird die Politik aktiv.Rund zwei Milliarden Pakete kamen im Jahr 2023 aus China nach Europa. Unmöglich für Zollbehörden, hier den Überblick zu behalten.Ein Paar Herrenschuhe für 5 Franken. Eine Smartwatch für 10 Franken.
Er verlangt, dass die geltenden EU-Vorschriften jetzt «rigoros durchgesetzt werden». «Wir können nicht länger hinnehmen, dass täglich Hunderttausende Pakete mit Produkten eintreffen, die den europäischen Standards nicht entsprechen», sagte Habecks Staatssekretär Sven Giegold bei einem Treffen in Brüssel.
Besser wäre es also anzusetzen, bevor die Pakete überhaupt in Europa sind. Nur ist das gar nicht so einfach. Das Geschäft der Plattformen besteht nämlich darin, dass sie lediglich Käufer und Produzenten zusammenbringen. Ende Juni haben die EU-Behörden die erste Stufe eines Verfahrens gezündet. Die EU-Kommission als Aufseherin über den Binnenmarkt hat von Temu und Shein formelle Auskünfte zu ihrer Einhaltung des DSA verlangt. Das markiert in Brüssel jeweils den Anfang einer Strafuntersuchung. Am vergangenen Donnerstag hat Brüssel nachgedoppelt und neue Fragen mit einer Antwortfrist von zehn Tagen nachgereicht.
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