Politikerinnen diverser Parteien fordern den Bundesrat auf, den Onlinehandel mit Anbietern aus China zu regulieren. Schweizer Konsumenten sollen besser geschützt sein.
Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wiePolitikerinnen diverser Parteien fordern den Bundesrat auf, den Onlinehandel mit Anbietern aus China zu regulieren. Schweizer Konsumenten sollen besser geschützt sein.Shein legt zu: Die chinesische Onlinehändlerin konnte ihren Umsatz in der Schweiz auf 220 Millionen Franken 2023 mehr als verdreifachen.
So dürften beispielsweise Produkte angepriesen werden, die den gesetzlichen Sicherheitsanforderungen nicht entsprächen, so die Kritik. Und dies sei in der EU explizit verboten. Auf Anfrage schreibt Florence Brenzikofer: «Als Vertreterin der Rechtskommission ist es mir ein Anliegen, unser Gesetz in der Schweiz so anzupassen, dass es keine Schlupflöcher für Onlinehändler gibt.
Speziell fordern die Urheber der Motion, dass der Bundesrat gegen sogenannte Dark Patterns vorgehe. Diese sind bei grossen Plattformen in der EU ebenfalls verboten. Bei Dark Patterns handelt es sich zusammengefasst um täuschende Designs, die von Websites und Apps genutzt werden, um die Konsumentinnen und Konsumenten entgegen ihren eigentlichen Interessen zum Handeln zu bewegen.
Durch die erwähnten Regulierungen, so das Fazit, könne die Schweiz bezüglich Konsumentinnen- und Konsumentenschutz ans Ausland anschliessen. Sie hoffe, dass der Bundesrat ebenfalls bestrebt ist, die Gesetzeslücken zu schliessen, sagt Brenzikofer. In eine ähnliche Richtung geht ein weiterer aktueller Vorstoss von ihrem Ratskollegen Benjamin Roduit .Roduit verlangt, dass der Bundesrat das Produktsicherheitsgesetz und das Lebensmittelgesetz anpasst.
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