Die Stadt Bern ermöglicht Menschen mit bescheidenem Einkommen betreutes Wohnen durch finanzielle Unterstützung für Mahlzeitendienste, administrative Aufgaben und Hausreinigung. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit Pro Senectute des Kantons Bern umgesetzt.
Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie Foto: Christian Pfander Stadt Bern bezahlt Dienstleistungen für betreutes Wohnen bei bescheidenem Einkommen. Kantone müssen Kosten für zusätzliche EL-Leistungen tragen, erwarten aber Einsparungen. Am liebsten kocht sich die 80-jährige Doris W. das Essen noch immer selbst.
Doch manchmal sind die Schmerzen in ihren Händen und Fingern zu gross für manuelle Arbeiten. Dann beansprucht sie den Mahlzeitendienst. 12- bis 15-mal pro Monat kommt das vor. «Aber das Brot backe ich immer selber», sagt sie. Dank einer Knetmaschine schafft sie das trotz Pseudogicht und Arthrose. Auch das Schreiben macht ihr Mühe. Für Einzahlungen, die Steuererklärung und die persönliche Buchhaltung erhält sie Unterstützung vom Administrationsdienst von Pro Senectute. Einmal pro Woche kommt eine Reinigungskraft, die ihr beim Putzen und auch beim Wäscheaufhängen hilft. Alleine könnte sie das nicht mehr, weil sie die Arme kaum mehr in die Höhe heben kann. Die Putzhilfe kann Doris W. über die Ergänzungsleistungen (EL) abrechnen. Den Mahlzeitendienst und die Administrativarbeit bezahlt die Stadt Bern, die das sogenannte betreute Wohnen im Alter den Menschen mit bescheidenem Einkommen ermöglichen will. Umgesetzt wird das Projekt zusammen mit Pro Senectute des Kantons Bern. «Hätte ich all diese Hilfe nicht, wäre ich im Altersheim», sagt die Rentnerin. «Für die Unterstützung bin ich unendlich dankbar.» Denn Ihre AHV-Rente und die kleine Pensionskassenrente würden nicht reichen, um die Leistungen zu bezahlen. Doris W. hat sich zwar im Altersheim in ihrem Wohnquartier angemeldet, aber sie möchte ihren Lebensabend möglichst lange in ihrer gemütlichen Zweizimmerwohnung verbringen. Ein Drittel der Menschen in Alters- und Pflegeheimen benötigt weniger als eine Stunde Pflege pro Tag. Viele von ihnen wären deshalb wie Doris W
Betreutes Wohnen Ergänzungsleistungen Sozialhilfe Altersheim Stadt Bern
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