SIX lässt Kasse der Grossbanken klingeln: Die Schweizer Börsenbetreiberin blickt auf ein stabiles operatives Geschäftsjahr zurück. Die SIX will am internationalen Expansionskurs festhalten. SIXGroup Geschäftsjahr
Die SIX Group entwickeltes sich im vergangenen Jahr in den meisten Geschäftseinheiten stabil. Bei praktisch unverändertem Betriebsertrag vor Abschreibungen kletterte der Reingewinn 2022 um 152 Prozent auf 185 Millionen Franken, wie aus einer Medienmitteilung vom Donnerstag zu entnehmen ist.
Diese Steigerung gegenüber dem Vorjahr war unter anderem auf einen Gewinneinbruch im Jahr 2021 im Zusammenhang mit der Beteiligung am französischen Zahlungsverkehr-Unternehmen Worldline zurückzuführen.Im Einklang mit der Dividendenpolitik von SIX schlägt der Verwaltungsrat eine um 7,4 Prozent höhere Dividende von 5.10 Fr. pro Aktie vor.
Im Geschäftsbereich Financial Information erweiterte die Börsenbetreiberin ihr ESG-Daten- und Dienstleistungsangebot. Mit neuen Angeboten sei die Basis für zukünftige Angebote auf der Grundlage von Distributed-Ledger-Technologie geschaffen worden. Im Bereich Securities Services schloss SIX den Erwerb eines der führenden europäischen Transaktionsregisters REGIS-TR ab und baute in ihrem internationalen Custody-Geschäft zahlreiche Dienstleistungen aus, heisst es.Die Börsenbetreiberin konzentrierte sich ausserdem auf steigende Volumen in ihren Infrastrukturen und die Erweiterung ihrer internationalen Reichweite.
In Spanien stiessen 18 neue Unternehmen zur 2020 gekauften BME. Die globale Präsenz von SIX in den Custody-Märkten wurde mit der Eröffnung einer Geschäftsstelle in Singapur gestärkt.Mittelfristig erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum von jährlich über 4 Prozent. Dazu sollen die digitale Börse SDC, Umsatzsynergien aus der Akquisition der spanischen BME und das Wachstum aus der Geschäftseinheit Financial Information beitragen.
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