Sinti und Roma: Beauftragter erinnert an NS-Vernichtung

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Sinti und Roma: Beauftragter erinnert an NS-Vernichtung
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Mehmet Daimagüler, der Antiziganismusbeauftragte, fordert konkrete Verbesserungen für Roma in Deutschland.

Der Antiziganismus beauftragte Mehmet Daimagüler erinnert an die zur NS-Zeit ermordeten Sinti und Roma – und hat Forderungen an die Politik heute. - Britta Pedersen/dpa, die als Nachfahren von NS-Opfern seit Jahrzehnten nur geduldet in Deutschland leben. «Diesen Menschen muss die Chance gegeben werden, sich hier in Deutschland ein Leben aufzubauen», erklärte Daimagüler. Anlass war der 80.

Der 2. August ist in Europa der Holocaust-Gedenktag für die von den Nationalsozialisten ermordeten Sinti und Roma. Daimagüler, der Beauftragte der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma, betonte: «Das Gedenken darf nicht in einem politischen Vakuum ohne Konsequenzen für heutiges staatliches Handeln stattfinden.» Die Verbrechen der Vergangenheit seien eine Mahnung zum entschiedenen Vorgehen gegenund Diskriminierung gehörten immer noch zum Alltag für Sinti und Roma in Deutschland, erklärte Daimagüler. Und auch staatliches Handeln müsse hinterfragt werden.

«Tausende von Roma leben zum Teil seit Jahrzehnten als Geduldete in Deutschland. Sie sind allesamt Nachfahren von Opfern des Völkermords. Sich dem Gedenken an den Völkermord verpflichtet fühlen bedeutet auch, sich diesen Menschen verpflichtet fühlen.»

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