Die Sichtguthaben bei der Schweizerischen Nationalbank sind gegenüber der Vorwoche um 10,9 Milliarden Franken gesunken. Das Total der Sichtguthaben lag am 27. Dezember bei 445,6 Milliarden Franken.
Die Sichtguthaben bei der Schweizerischen Nationalbank sinken gegenüber der Vorwoche um 10,9 Milliarden Franken. Die Einlagen von Bund und Banken lagen am 27. Dezember bei 445,6 Milliarden Franken nach 456,5 Milliarden Franken in der Woche davor, wie die Schweizerische Nationalbank ( SNB ) am Montag mitteilte. Das ist ein Rückgang um 10,9 Milliarden Franken. Auf die Giroguthaben inländischer Banken entfielen Ende letzter Woche 436,4 Milliarden Franken.
Das Total der Sichtguthaben bei der Nationalbank umfasst als grössten Posten die Girokonten inländischer Banken. Diese Sichtkonten bilden die Grundlage für die Steuerung der Liquidität am Frankengeldmarkt durch die Nationalbank. Zudem dienen sie der Abwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs in der Schweiz. Für die Höhe der Sichtguthaben gibt es verschiedene Einflussfaktoren, die deren Entwicklung beeinflussen. Diese können ein Indiz sein, wie stark die SNB ihre Offenmarktoperationen zur Liquiditätsabschöpfung über SNB Bills oder Repos einsetzt respektive neue Liquidität schafft. Ausserdem gilt sie als Indiz dafür, ob die SNB am Devisenmarkt interveniert, um den Kurs des Schweizer Frankens zu beeinflussen
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