Schweiz Veterana in Ukraine stirbt, Selenski bereit für Gebietstausch

Weltnachrichten Nachrichten

Schweiz Veterana in Ukraine stirbt, Selenski bereit für Gebietstausch
UkrainakriegSchweizerRussland
  • 📰 bazonline
  • ⏱ Reading Time:
  • 192 sec. here
  • 12 min. at publisher
  • 📊 Quality Score:
  • News: 104%
  • Publisher: 77%

Nach Berichten des EDA ist ein Schweizer der erste bekannte Soldat, der in der Ukraine im Kampf ums Leben kam. Präsident Selenski betont die Bereitschaft für einen Gebietstausch mit Russland in potentiellen Verhandlungen. Die USA bemühen sich um eine Entspannung der Spannungen und schickt hochrangige Vertreter nach Russland und in die Ukraine.

Bei dem Mann soll es sich um den ersten an Kampfhandlungen beteiligten Schweizer handeln, der in der Ukraine gestorben ist. Laut dem Bericht wurde die Schweizer Botschaft Anfang Jahr vom ukrainischen Militär darüber informiert, dass offenbar ein Schweizer bei Kampfhandlungen gestorben sei. Das Amt stehe mit den Angehörigen in Kontakt.

Die ukrainische Luftabwehr hatte zuvor vor dem Anflug ballistischer Raketen aus nordöstlicher Richtung gewarnt. In sozialen Medien berichteten etliche Menschen über laute Explosionen in Kiew. US-Präsident Donald Trump schickt seinen Finanzminister Scott Bessent für Gespräche über ein Ende des russischen Angriffskriegs in die Ukraine.

Die vor knapp drei Jahren von Russland angegriffene Ukraine deckt über die Hälfte ihres Strombedarfs mit Atomenergie. Immer wieder versucht das russische Militär durch gezielte Angriffe auf Kraftwerke und das Stromnetz die ukrainische Stromversorgung lahmzulegen. Das im Gebiet Saporischschja liegende mit sechs Blöcken grösste Atomkraftwerk Europas wird seit 2022 von russischen Truppen besetzt gehalten. Das AKW wurde aus Sicherheitsgründen heruntergefahren.

Im Norden Europas wird die Gefahr durch Russland seit längerem sehr ernst genommen. Geheimdienste verschiedener Nordländer schätzen einen Angriff Russlands als grösste Bedrohung für die Sicherheit ihrer Staaten ein. Seit dem 1. Februar habe Transnistrien 26,275 Millionen Kubikmeter Gas als humanitäre Hilfe aus Europa bekommen, teilte der Chef der abtrünnigen Region, Wadim Krasnoselski, auf Telegram mit. «Wir sind den Funktionären der EU dankbar für die geleistete Hilfe, die es uns erlaubt hat, in dieser Phase das Energiesystem der Republik wiederherzustellen.» Künftig werde Transnistrien aber sein Gas mit Hilfe eines russischen Kredits beziehen.

Insgesamt sollen sieben private Wohnhäuser, Hochhäuser, aber auch eine Arztpraxis, eine Bildungseinrichtung und mehrere Geschäfte beschädigt worden sein. Mehrere Fahrzeuge gingen in Flammen auf. In der unweit von Kramatrosk gelegenen Stadt Kostjantyniwka sind nach Angaben des Gebietsgouverneurs Wadym Fliaschkin fünf Menschen verletzt und zahlreiche Gebäude, Strom- und Gasleitungen beschädigt worden.

Vor allem mit Hilfe von US-Präsident Donald Trump sei ein Ende des Krieges möglich. «Meiner Meinung nach will Trump ein schnelles Ende des Krieges», sagte Selenski. «Aber ob schnell oder nicht, wir wissen nicht, wie es ausgehen wird, aber wir wissen, dass wir stark sein müssen.» Trump sei zwar mächtig, doch müssten die USA im Bündnis mit den Europäern entschlossen handeln.

Laut der «New York Post» befand sich während des Interviews auch der nationale Sicherheitsberater Mike Waltz an Bord der Maschine. An ihn gewandt soll Trump – möglicherweise in Anspielung auf Putin und den ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski – gesagt haben: «Lasst uns diese Treffen in Gang bringen. Sie wollen sich treffen. Jeden Tag sterben Menschen. Junge, gut aussehende Soldaten werden getötet. Junge Männer, wie meine Söhne.

Die Ukraine verteidigt sich seit knapp drei Jahren gegen eine gross angelegte russische Invasion. In der Nacht auf Sonntag herrschte in dem osteuropäischen Land wieder Luftalarm bis weit in den Westen hinein. Die ukrainische Luftwaffe ortete viele russische Kampfdrohnen am Himmel – etwa bei Luzk, einer Stadt im Nordwesten des Landes, die weniger als 100 Kilometer entfernt von der polnischen Grenze liegt.

Die Ukraine verteidigt sich seit knapp drei Jahren gegen die russische Invasion. Moskau hat grosse Teile im Osten und Süden des Nachbarlandes zu seinem Staatsgebiet erklärt. Mehr als 30 Jahre nach ihrer Unabhängigkeit haben Estland, Lettland und Litauen die Verbindung zum russischen Energiesystem gekappt. Am Samstag um 9 Uhr Ortszeit wurden die drei EU- und Nato-Staaten vom gemeinsamen Netz mit Russland getrennt.

Wir haben diese Nachrichten zusammengefasst, damit Sie sie schnell lesen können. Wenn Sie sich für die Nachrichten interessieren, können Sie den vollständigen Text hier lesen. Weiterlesen:

bazonline /  🏆 7. in CH

Ukrainakrieg Schweizer Russland Verhandlungen Gebietstausch USA Diplomatie

Switzerland Neuesten Nachrichten, Switzerland Schlagzeilen

Similar News:Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.

Selenski in Davos: Geringe Zuversicht bei Frieden im UkraineSelenski in Davos: Geringe Zuversicht bei Frieden im UkraineUkraines Präsident Wolodimir Selenski zeigte sich am WEF in Davos weniger kämpferisch als im Vorjahr und äußerte sich besorgt über die Zukunft des Landes. Während er die USA in der Ukraine-Krise stark an Einfluss sieht, rief er Europa zu mehr Einigkeit und Unterstützung auf.
Weiterlesen »

Selenski kündigt Modernisierung der Armee an ++ Trump will US-Hilfen für Ukraine an Rohstoffe knüpfenSelenski kündigt Modernisierung der Armee an ++ Trump will US-Hilfen für Ukraine an Rohstoffe knüpfenSeit Ende Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Alle Neuigkeiten und Reaktionen dazu erfahren Sie in unserem Newsblog.
Weiterlesen »

News Ukraine: Selenski wirft Putin Aufrüstung vorNews Ukraine: Selenski wirft Putin Aufrüstung vorDie aktuellen Entwicklungen zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine gibt es hier im Newsticker.
Weiterlesen »

Selenski in den USA erwartet: Was hat Trump mit der Ukraine vor?Selenski in den USA erwartet: Was hat Trump mit der Ukraine vor?Es tut sich etwas: Selenski könnte in die USA reisen, Trump will mit Putin telefoniert haben, und vor der Münchner Sicherheitskonferenz kursieren Meldungen über einen «Friedensplan».
Weiterlesen »

Russland kritisiert Trumps Vorschlag für militärische Hilfe gegen Russland im Austausch für Seltene ErdenRussland kritisiert Trumps Vorschlag für militärische Hilfe gegen Russland im Austausch für Seltene ErdenEin hochrangiger russischer Beamter hat den Vorschlag von US-Präsident Donald Trump, Militärhilfe an die Ukraine nur im Austausch für den Zugang zu wertvollen Bodenschätzen zu gewähren, scharf kritisiert. Dmitri Peskow, Sprecher des Kreml, bezeichnete das Angebot als 'Hilfe auf kommerzieller Basis' und kritisierte jegliche Form von Unterstützung für die Ukraine. Trump hatte am Montag angekündigt, ein Abkommen mit der Ukraine zu suchen, bei dem die USA militärische Unterstützung im Krieg gegen Russland gegen die Bereitstellung von Seltenen Erden der Ukraine tauschen würden. Die Ukraine verfügt über strategische Reserven an Titan, Lithium, Graphit und Uran, die für die zukünftige wirtschaftliche Stabilität des Landes von entscheidender Bedeutung sind. Einige dieser wichtigen Mineralien befinden sich in Gebieten, die derzeit von Russland besetzt sind.
Weiterlesen »

Ukraine führt massiven Angriff tief in Russland durchUkraine führt massiven Angriff tief in Russland durchDie Ukraine hat am Dienstag mehrere Ziele weit hinter der russischen Grenze attackiert, darunter Munitionsdepots und Chemiewerke. Kiew bezeichnet es als den bisher „massivsten“ Angriff seit Beginn des Krieges. Mindestens neun Flughäfen in Zentral- und Westrussland suspendierten den Flugbetrieb, während die Raketenangriffe in der Region Saratow zu Schließungen von Schulen führten.
Weiterlesen »



Render Time: 2025-04-04 12:14:43