In seiner letzten Neujahrsansprache vor der vorgezogenen Bundestagswahl ruft Bundeskanzler Olaf Scholz zu Gemeinsamkeit und Zuversicht für 2025 auf. Trotz vieler Krisen und Belastungen betont er die Stärke Deutschlands im Zusammenhalt. Er erinnert an die Todesfahrt in Magdeburg und dankt allen, die geholfen haben. Scholz warnt vor Beeinflussungen in der Wahl und appelliert an die Bürger, sich zu beteiligen.
Für den Kanzler ist es die letzte Neujahrsansprache vor der vorgezogenen Wahl. Er nutzt sie für einen Appell an alle Bürger in unsicheren Zeiten.ruft trotz vieler Krisen und Belastungen zu Gemeinsamkeit und Zuversicht für 2025 auf. «Kraft entsteht aus Zusammenhalt. Und wir sind ein Land, das zusammenhält», sagt der Scholz appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, sich an der Bundestagswahl am 23.
In seiner aufgezeichneten Ansprache erinnert der Kanzler als Erstes an die Todesfahrt in Magdeburg, die einen fröhlichen Vorweihnachtsabend «in einen unvorstellbaren Albtraum» verwandelt habe. «Fassungslos stehen wir vor dieser menschenverachtenden Tat. Wie kann ein wahnsinniger Attentäter nur so viel Leid verursachen?» Ein aus Saudi-Arabien stammender Mann hatte dort mit einem Auto fünf Menschen getötet und mehr als 230 verletzt.
«Daraus können wir Kraft schöpfen – erst recht in schwierigen Zeiten wie diesen», betonte Scholz mit Blick auf die schwache Wirtschaftslage, hohe Preise und Russlands anhaltendengegen die Ukraine. Angesichts solcher Sorgen sei es kein Wunder, wenn viele sich fragten, wie es in Deutschland weitergehe. Seine Antwort laute: «Unser Zusammenhalt macht uns stark.»Der Kanzler hob unter anderem Deutschlands Stellung als drittgrösste Wirtschaftsnation der Welt hervor.
Scholz rief zur Beteiligung an der vorgezogenen Neuwahl auf, zu der es nach dem Bruch seiner Ampel-Koalition kommt. «Wie es in Deutschland weitergeht, das bestimmen Sie – die Bürgerinnen und Bürger. Darüber entscheiden nicht die Inhaber sozialer Medien», fügte er hinzu, ohne den Besitzer der Plattform X,Generell könne man in Debatten teils den Eindruck gewinnen: «Je extremer die Meinung, desto grösser die Aufmerksamkeit», sagte Scholz.
Der Kanzler fügte hinzu: «Ich wünsche uns, dass wir uns nicht gegeneinander aufwiegeln lassen.» Nach dem Attentat von Magdeburg habe es nur wenige Minuten gedauert, bis wilde Gerüchte durchsgegeistert seien. Nicht wenige hätten sich als unwahr herausgestellt. «So was spaltet und schwächt uns. So was tut unserem Land nicht gut», mahnte Scholz.
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