Zwei Bergsteiger, Cristian Guidi und Luca Perazzini, rutschten auf dem Gran Sasso in Italien ab und sind seit vier Tagen in einer Schlucht gefangen. Die Rettungsaktion wird durch widrige Wetterbedingungen erschwert.
Nach vier Tagen bei eisigen Bedingungen auf dem Gran Sasso in Italien schwindet die Hoffnung auf eine erfolgreiche Rettung der beiden Bergsteiger Cristian Guidi (48) und Luca Perazzini (42). Rutschten beim Abstieg vom 2912 Meter hohen Berg in eine Schlucht ab und verloren den Sichtkontakt zueinander. Trotz der widrigen Bedingungen gelang es einem der beiden Alarm zu schlagen. Sie seien rund 20 Meter voneinander entfernt und können einander hören.
Die andere Person habe Kleidungsstücke und auch ihren Rucksack verloren. Bereits beim zweiten Kontakt mit den Rettungskräften hatte der Bergsteiger Schwierigkeiten beim Sprechen und konnte Fragen nicht beantworten. Retter steckten auf Berg fest Wegen eines heftigen Sturms musste die Rettungsaktion immer wieder unterbrochen werden. 18 Retter mussten wegen der starken Winde und Schneefalls zwei Nächte in einer Unterkunft in einer Höhe von 2100 Metern verbringen. Am 25. Dezember gelang den Rettern die Rückkehr ins Tal. Von der Bergrettung veröffentlichte Bilder zeigen, wie die Retter die Gondel der Seilbahn vom Schnee befreien, bevor es zurück ins Tal ging. Am Donnerstag soll erneut ein Rettungsversuch unternommen werden. Aufgrund der grossen Lawinengefahr soll diesmal ein Helikopter eingesetzt werden. Der Überflug ist am Nachmittag geplant, falls die Wetterbedingung sich verbessern sollten. Mittlerweile sind die beiden nicht mehr per Handy erreichbar. Trotzdem will man die Hoffnung noch nicht aufgeben: «Wir warten und hoffen weiter», sagt der Bürgermeister von Santarcangelo, Filippo Sacchetti
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