Die FIS feiert in Saalbach Premiere mit einer Team-Kombination an einer Elite-WM. Die Frauen starten am Dienstag, die Nominierungen versprechen hochkarätige Duelle. Die Suche nach Alternativen zur herkömmlichen Kombination gestaltete sich schwierig, doch die FIS hofft auf breitere Zustimmung beim Teamwettkampf.
Die FIS feiert diese Woche in Saalbach mit einer Premiere ihre neueste Errungenschaft. Zum ersten Mal findet bei einer Elite-Weltmeisterschaft eine Team-Kombination statt. Den Anfang machen die Frauen am Dienstag. Die Nominierungen der Top-Nationen versprechen hochkarätige Duelle und Spannung.
Für die Schweiz treten beispielsweise Lara Gut-Behrami und Wendy Holdener gemeinsam an, die USA setzen auf Abfahrts-Weltmeisterin Breezy Johnson und Mikaela Shiffrin, und Österreich greift mit Mirjam Puchner und Katharina Liensberger nach den Medaillen. Das sich abzeichnende, zuletzt mehrfach hinausgezögerte Ende der herkömmlichen Kombination aus Abfahrt oder Super-G und früher aus zwei Slalom-Durchgängen, dann noch aus einem Lauf im Stangenwald, hatte Neuerungen im Wettkampf-Kalender von Großveranstaltungen erfordert. Die Suche nach Alternativen gestaltete sich schwierig. Die als beste Alternative betrachteten Parallel-Rennen hielten nicht das, was sie sich in den Entscheidungs-Gremien des Internationalen Skiverbandes FIS erhofft hatten. Kaum ein Wettkampf fand unter fairen Bedingungen statt, kaum ein Wettkampf zog keine kritischen Voten mit sich. Die ständigen Veränderungen im Reglement zeitigten das Gegenteil der erhofften Wirkung. Die Befürworter des Formats wurden immer weniger. Geblieben ist der Teamwettkampf – und auch der ist in weiten Kreisen weiterhin umstritten. Von der Team-Kombination erhoffen sie sich bei der FIS eine breiter abgestützte Zustimmung, was durchaus im Bereich des Möglichen liegt. Das Format hat mit Sicherheit mehr Potenzial, zumal erwartet werden kann, dass gerade bei den Spitzenfahrerinnen und -fahrern das Interesse an einer Teilnahme weitaus grösser sein dürfte als an Parallel-Rennen. Anhaltspunkte gibt es vor der Premiere keine. Die Team-Kombination hat es im Weltcup bisher nicht gegeben. Die einzigen Testversuche sind in den letzten zwei Wintern an den Junioren-Weltmeisterschaften abgehalten worden. Der Ablauf ist einfach. Zwei Fahrerinnen beziehungsweise zwei Fahrer spannen zusammen, von denen die (der) eine eine Abfahrt bestreitet und die (der) andere einen Slalom-Lauf. Die Rangliste ergibt sich aus der Gesamtzeit der beiden Fahrten. Die Startliste für die Team-Kombination der Frauen lässt sich sehen – auch aus Schweizer Sicht. Swiss-Ski schöpft für den Wettbewerb der Frauen das erlaubte Kontingent von vier Duos aus. Überraschend wird auch Lara Gut-Behrami am Start sein. Die Tessinerin hatte in der vergangenen Woche verlauten lassen, «eher nicht» mitmachen zu wollen. Sie bildet mit Wendy Holdener ein Team. Dazu werden Corinne Suter/Camille Rast, Malorie Blanc/Mélanie Meillard und Priska Ming-Nufer/Eliane Christen die Schweizer Farben vertreten. Priska Ming-Nufer im Emoji-Quiz: «Das ist irgendwo in Italien» Speed-Spezialistin Priska Ming-Nufer stellt sich dem Strecken-Emoji-Quiz von blue Sport – und hat bei gewissen Aufgaben durchaus ihre liebe Mühe. Nach Eklat im letzten Apri
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