Früher war es normal, dass Passagiere den Chauffeur im Postauto begrüsst haben. Heute nicht mehr – Chauffeure müssen um das «Grüezi» immer mehr kämpfen.
Früher war es normal, dass Passagiere den Chauffeur im Postauto begrüsst haben. Heute nicht mehr – Chauffeure müssen um das «Grüezi» immer mehr kämpfen.Peter F.* findet seinen Job ziemlich genau gleich schön wie noch vor zehn Jahren. Etwas sei aber schade, so der langjährige Chauffeur von Postauto :«Wenn ich Gäste im Postauto mit einem ‹Grüessech› willkommen heisse, kommt immer seltener etwas zurück.
Mediensprecher Ben Küchler versteht, dass die Fahrer das Grüezi vermissen. «Man könnte sagen, dass die Begrüssung ein bisschen Teil unserer DNA ist.»Die Entscheidung liege letztlich aber beim Kunden. «Wir haben vollstes Verständnis, dass unsere Fahrgäste auch das Bedürfnis haben, ungestört ÖV zu fahren. Ein Obligatorium gibt es nicht.
wie bei Peter weniger gegrüsst wird, sieht Küchler in der Automatisierung. Wer wissen will, wo der Anschluss-Bus fährt, muss heute nicht mehr den Chauffeur fragen, sondern erfährt es auf den Bildschirmen. «Dadurch wurde der persönliche Kontakt etwas weniger, man erfragt seltener etwas persönlich beim Fahrer.»«In der Tendenz wird weniger gegrüsst», stellt auch Syndicat, die die Fahrer von Postauto vertritt, fest.
Mittlerweile sei die Kontrolle aber «an Spezialisten übertragen» worden und die Fahrgäste können auch «hinten» einsteigen. «Es findet also mindestens ein Kontakt weniger statt.»Corona hat eine zusätzliche Distanz zwischen Postauto-Chauffeur und -Passagiere geschaffen. - Keystone
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