Polizeikontrolle im albanischen Vereinslokal in Luzern

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Polizeikontrolle im albanischen Vereinslokal in Luzern
POLIZEIKONTROLLEGLÜCKSPIELDISKRIMINATION
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Die Polizei hat am Freitagabend, 10. Januar, ein albanisches Vereinslokal in Luzern unter dem Verdacht des illegalen Glücksspiels kontrolliert. Der Verein Rinia, der seit 1995 existiert, betont, dass in seinem Lokal kein illegales Glücksspiel stattfindet. Die Mitglieder spielten ein albanisches Spiel, Schach oder Dart und hörten traditionelle wie auch moderne Musik. Der Verein fühlt sich diskriminiert und vermutet, dass die strenge Kontrolle auf Grund des Ausländerstatus seiner Mitglieder erfolgt.

«Polizei! Polizei!» hören es die Mitglieder des albanischen Vereins Rinia rufen. Dann stürmen «40 Polizisten in Vollmontur» das Vereinslokal im Erdgeschoss eines Gewerbegebäudes in der Krienser Wyssmatt. Niemand darf sich mehr bewegen. So beginnt am Freitag, 10. Januar, gegen 20 Uhr eine Polizeikontrolle.

Nach Darstellung des Vereins habe die Polizei keine Hinweise auf illegales Glücksspiel oder illegale Glücksspielautomaten finden können. Einzig seien drei anwesende Mitglieder nicht aufgeführt gewesen auf der Mitgliederliste, die der Gewerbepolizei jeweils ausgehändigt werde. «Wir fühlen uns wie Verbrecher behandelt», sagt Panxhaj, der den Verein seit sieben Jahren präsidiert. Vor allem ältere Mitglieder stünden zum Teil noch unter Schock. Ihr Lokal werde immer wieder mal kontrolliert – etwa bezüglich Einhaltung der Öffnungszeiten. «Doch auf diese Weise haben wir das noch nie erlebt», sagt er. Deshalb wende man sich an die Medien.

Die LZ hatte bei der Polizei weitere Fragen eingereicht. Unter anderem wollte sie wissen, ob es bei der Kontrolle um den Verdacht des illegalen Glücksspiels ging; allenfalls auch in einem anderen Lokal im selben Gebäude. Ebenfalls hätte man gerne erfahren, ob die Polizei ihr Vorgehen vor Ort als angemessen beurteilt.

Schnee und tiefe Temperaturen: Wenn Donald Trump am Montag ins Weisse Haus zurückkehrt, dann werden ihm nicht Hunderttausende von Menschen zujubeln. Für seine Anhänger, die Washington in Beschlag genommen haben, ist das höchstens ein Dämpfer.Copyright © Luzerner Zeitung. Alle Rechte vorbehalten.

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