Eine neue Wurzelkrankheit macht Schweizer Eichen zu schaffen. Im vergangenen Jahr haben Forschende zum ersten Mal die Wurzel- und Stammkrankheiten der Gattung Phytophthora an Schweizer Eichen nachgewiesen.
Die Eichen ertragen Hitze und Trockenheit besser als Buchen und Fichten. Nun gefährdet eine neue Krankheit die Baumart.Besonders bedenklich ist, dass diese Wurzelkrankheit zusammen mit dem sogenannten akuten Eichensterben vorkommt, wie Waldschutz Schweiz, die Fachstelle für Waldschutzfragen an der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL, am Dienstag mitteilte.
«Möglicherweise begünstigen Extremereignissen wie lange Trockenheitsperioden die Krankheit. Die beteiligten Bakterienarten sind einheimisch», schreiben die Forschenden. Hierzulande wurde die Krankheit erstmals 2017 nachgewiesen. Seither hat die WSL zahlreiche Meldungen aus allen Landesteilen zu dieser Krankheit erhalten. Es ist aktuell der Hauptgrund für Meldungen von Eichen mit Schleimfluss am Stamm und lichte Kronen.
Besorgniserregend ist laut den Fachleuten, dass einer der beiden Fälle von der Alpennordseite stammt. Bisher nahm man an, dass sich dieses Pathogen auf der Alpennordseite nicht etablieren kann, da dafür die Temperaturen im Winter in der Regel zu tief sind. Deshalb seien noch viele Fragen offen. Etwa, ob Eichen durch einen doppelten Befall schneller absterben. Dazu startet die WSL Anfang 2024 ein neues Forschungsprojekt, wie die Forschungsanstalt in der Mitteilung schrieb.
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