Ein 48-jähriger Mann aus der Region Laufenburg wurde wegen sexueller Handlungen mit Minderjährigen und Verbreitung von Pornografie verurteilt. Er hatte über das Internet Kontakt zu Jugendlichen aufgenommen, Bilder ihrer Genitalien erhalten und sie zum Sex mit ihm drangen. Das Obergericht sprach ihn wegen mehrfacher Pornografie schuldig und verhängte eine Freiheitsstrafe von zwei Monaten sowie ein lebenslanges Verbot für Tätigkeiten mit Minderjährigen.
Über das Internet lernt ein Mann aus dem Bezirk Laufenburg mehrere Jugendliche kennen. Die 14- bis 17-Jährigen machen für ihn Bilder ihrer Genitalien. Weil der Mann vorbestraft ist, wartet nun das Gefängnis auf ihn.Ein 48-jähriger Mann aus der Region ist seit Jahren immer wieder arbeitslos. In den Jahren 2019 und 2020 vertrieb er sich seine Zeit damit, im Internet mit jungen Burschen in Kontakt zu treten.
Als erste Instanz urteilte das Bezirksgericht ausserdem darüber, ob der Beschuldigte einem 15-Jährigen ein Bild seines erigierten Glieds geschickt hat. Das Bezirksgericht sah es zwar als gegeben an, dass der Mann das Foto verschickt habe. Es war aber der Meinung, dass der Beschuldigte davon habe ausgehen können, dass der Teenager volljährig sei. Dies, weil im Chatverlauf keine Hinweise auf das Alter des Opfers ersichtlich gewesen seien.
Diese fehlende Telefonnummer wertete das Obergericht zwar zu Gunsten des Beschuldigten. Es spricht ihn aber trotzdem wegen mehrfacher Pornografie schuldig. Anders als das Bezirksgericht spricht das Obergericht zudem eine unbedingte Freiheitsstrafe von zwei Monaten aus. Ausserdem wird dem 48-Jährigen ein lebenslanges Verbot für berufliche und organisierte ausserberufliche Tätigkeiten mit Minderjährigen auferlegt.
Gemäss dem Urteil habe der Beschuldigte wiederum über Chat-Plattformen den Kontakt zu Minderjährigen aufgenommen, sich gegenüber diesen teilweise als jünger ausgegeben und beharrlich versucht, Sex-Treffen mit ihnen zu vereinbaren. Dass diese Treffen nicht zustande gekommen seien und es «nur» zur Zusendung von kinderpornografischen Bildern gekommen ist, ist letztlich einzig auf das Verhalten der Chatpartner zurückzuführen.
SEXUAELLE Delikte ONLINE-ABUSE JUGENDSCHUTZ KINDERPORNOGRAFIE VERURTEILUNG
Switzerland Neuesten Nachrichten, Switzerland Schlagzeilen
Similar News:Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
Mann wegen Tierquälerei und Pornografie verurteiltEin Mann aus dem Kanton Zürich wurde wegen Tierquälerei und Pornografie verurteilt. Er hatte seine Katze dazu gezwungen, ihn im Intimbereich zu lecken, und die Videos auf einer Plattform geteilt. Der Richter betonte, dass auch Tiere eine Würde und sexuelle Selbstbestimmung haben.
Weiterlesen »
Feuerwerk Brandstiftung - Wohnung in Laufenburg unbewohnbarEin Brand der durch ein Feuerwerk in der Silvesternacht ausgelöst wurde, hat eine Wohnung in Laufenburg, Schweiz stark beschädigt. Der Bewohner konnte in einer anderen Wohnung im selben Haus unterkommen.
Weiterlesen »
Silvester-Raketenbrand zerstört Wohnung in LaufenburgEine Rakete, die auf den Balkon flog, verursachte einen Wohnungsbrand in Laufenburg AG. Die Wohnung wurde unbewohnbar und der Schaden ist groß. Der Eigentümer Klaus Meier ist dankbar, dass es keine Verletzten gab.
Weiterlesen »
Illegale Pornografie: Zwei beispielhafte Fälle aus dem Aargau zeigen die Bandbreite des DeliktsEin Pädophiler, der Tausende Filme herunterlädt und seine Fantasien mit Gleichgesinnten austauscht. Und ein Kita-Betreuer, der auf Snapchat ein Video in einer Gruppe postet. Zwei Fälle aus dem Aargau zeigen, was man unter dem Delikt Pornografie versteht und welche Folgen eine Verurteilung haben kann.
Weiterlesen »
Trump: Keine Mittel für Geschlechtsangleichung bei MinderjährigenDonald Trump nimmt Geschlechtsangleichungen bei Minderjährigen ins Visier und hat Gelder gestrichen.
Weiterlesen »
Tessin: Zwei Ersatzrichter nach FalschanschuldigungenZwei Richterinnen bezichtigten den Gerichtspräsidenten der Pornografie – zu Unrecht, hat der Justizrat geurteilt.
Weiterlesen »